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Kawasakis neue Vulcan S erinnert nur in ihren Grundzügen an klassische Cruiser - die Optik ist sehr modern. Foto: Kawasaki

Kawasaki bringt frischen Wind ins Cruiser-Segment

Friedrichsdorf (dpa/tmn) - Kawasaki erweitert sein Cruiser-Angebot in der Mittelklasse. Mit der Vulcan S beweist der japanische Hersteller, dass lässiges Fahren nicht nur etwas für Nostalgiker ist.

Als Neuvorstellung für die Mailänder Motorradmesse EICMA (Publikumstage: 6. bis 9. November) kündigte Kawasaki die Vulcan S an. Bei der Maschine verzichtet Kawasaki auf Chromteile und anderen Zierrat, womit sich klassische Cruiser schmücken. Elemente wie das rechtsseitig montierte Einzelfederbein an der Hinterradaufhängung, Doppelspeichen-Gussräder, der angeschrägte Rundscheinwerfer und eine Digitalanzeige im Cockpit geben der Vulcan S eine moderne und sehr technische Optik.

Typische Cruiser-Merkmale gehen dadurch nicht verloren: Der Fahrer sitzt in 70 Zentimetern Höhe recht dicht über dem Asphalt, der Lenker ist stark in seine Richtung geneigt, die dreifach verstellbaren Fußrasten sind weit vorne angebaut. Für Vortrieb sorgt der 649 Kubikzentimeter große Parallel-Zweizylinder aus der Kawasaki-Baureihe ER-6n/f. Er leistet in der Vulcan S 45 kW/61 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 63 Newtonmetern. Die Abgase entweichen aus einem dicken Auspuffrohr unter dem Motor. Für die Kraftübertragung sorgt ein 6-Gang-Getriebe, in den Tank passen 14 Liter Sprit. Preise teilte der Hersteller noch nicht mit.

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