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Wunschkennzeichen verraten so einiges über ihre Besitzer.

Persönliche Botschaft

Deutsche und ihr Autokennzeichen

Die Situation kommt einem vielleicht bekannt vor: Man steht im Stau und bleibt am Kennzeichen seines Vordermannes hängen: „ROW-DY“ steht da. Man grinst – und denkt sich seinen Teil.

Dennoch: Für Millionen Deutsche haben die paar Buchstaben und Zahlen am eigenen Wagen eine besondere Bedeutung. Sie sollen etwas Persönliches ausdrücken. Ein Geburtsdatum oder etwas, was man sein möchte – etwa „SE-XY“.

Lustig? 49 Prozent der Deutschen müssen über so ein Kennzeichen tatsächlich schmunzeln. Doch finden auch zwei von fünf Autofahrern so ein Statement „absolut albern“. Das hat eine Umfrage der AachenMünchner Versicherung unter 100 Bundesbürgern ergeben.

Buchstabenkürzel im Nummernschild

Noch ein paar wissenswerte Umfrageergebnisse rund ums Kennzeichen: 38 Prozent der Autofahrer ist ihr Kennzeichen egal, unheilverkündende Zahlenkombinationen wie „666“ oder „13“ lehnen sie dennoch ab. Ein Drittel aller Befragten besteht dagegen auf Individualität. Frauen haben hier besonders ihren Spaß: 36 Prozent bestehen auf Wunschkennzeichen, während es bei den Männern nur 31 Prozent sind.

  • 59 Prozent der Deutschen finden es gut, ihren eigenen Wohnort mit ihrem Kennzeichen zu repräsentieren – etwa auf Reisen.
  • 24 Prozent notieren sich Kennzeichen von Verkehrsrowdys, die sie oder andere bedrängen.
  • 28 Prozent schreiben Nummernschilder ab, wenn ein Wagen dicht neben ihrem parkt. Grund: Furcht vor Kratzern.

Albern oder lustig? Nummernschild mit Botschaft

Albern oder lustig? Diese Nummernschilder haben es in sich

tz

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