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Der koreanische Kia Niro soll mit der Kombination aus Benzin- und Elektromotor 3,8 Liter verbrauchen und 88 g/km CO2 ausstoßen. Foto: Kia

Kia Niro: Start im September

Kia bringt den neuen Niro im September auf den Markt. Das Hybridmodell kommt mit dem Aussehen eines SUVs daher. Wie wirkt sich das auf den Verbrauch aus? Und wo könnte der Preis liegen?

Frankfurt (dpa/tmn) - Bald schwimmt auch Kia auf der Hybrid-Welle: Im September bringt der koreanische Hersteller mit dem Niro sein erstes Modell in den Handel, das explizit für die Kombination aus Benzin- und Elektromotor entwickelt wurde.

Damit soll es laut Hersteller 3,8 Liter verbrauchen und 88 g/km CO2 ausstoßen. Preise für den Herausforderer von Toyota Prius und Honda Insight gibt es noch nicht. Doch dürfte sich der Fünfsitzer an diesen Konkurrenten orientieren und deshalb wohl bei knapp 30 000 Euro beginnen.

Im Gegensatz zu Prius & Co kommt der Niro nicht als stromlinienförmiges Fließheck, sondern startet als Crossover im SUV-Look. Etwas aufgebockt und bulliger gezeichnet, misst der Kompaktwagen 4,36 Meter und bietet bei 2,70 Metern Radstand Platz für fünf Passagiere und 427 bis 1425 Liter Gepäck.

Angetrieben wird er mit einer Kombination aus einem 1,6 Liter Benziner mit 77 kW/105 PS und einem E-Motor, der auf 32 kW/44 PS kommt und aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Zusammen sind die Motoren 104 kW/141 PS stark und erreichen laut Kia ein maximales Drehmoment von 265 Nm. Das soll für den Sprint von 0 auf 100 km/h in 11,5 Sekunden und ein Spitzentempo von 162 km/h reichen.

Beim Niro wollen die Koreaner aber nicht allein mit dem Antrieb punkten, sondern auch mit der Ausstattung. Zum Teil gegen Aufpreis gibt es deshalb viele Extras wie klimatisierte Sitze, ein beheiztes Lenkrad oder ein Navigationssystem mit WLAN-Hotspot sowie zahlreiche Assistenzsysteme bis hin zur automatischen Notbremse.

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