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Elegante Hülle: Der Kia Sportage kommt mit Großstadt-Flair daher.

Der Neue im Tigernasen-Club

„Kia auf den ersten Blick“ lautet die Devise von Peter Schreyer. Der bayerische Chef-Designer von Kia hat automobile Kultobjekte wie den Audi TT entworfen, auch derklassischgezeichneteVW Golf IV geht auf sein Konto.

Alles da: Anschluß für MP3, iPod oder USB

Inzwischen prägt sein Design die Autos von Kia. Bis 2012 soll jedes Modell sofort als Kia erkennbar sein, vor allem dank der markentypischen Tigernase. Der kompakte SUV Sportage ist das jüngste Modell im Zeichen des Tigers. Nach einem eher verwechselbaren und technisch rustikalen Vorgänger strebt der sportlich-rassig gestaltete Allrounder die Urbanisierung des SUV-Segments an: Allround-Fahrzeuge mit Großstadt-Flair und vielseitigen Freizeit-Qualitäten, und das samt sieben Jahren Garantie ab 19 950 Euro für den Basis-Benziner mit Frontantrieb 1.6 GDI 2WD.

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Der neue Kia Sportage ist durch und durch Europäer: Entworfen in Kias Design-Zentrum Frankfurt, weitergestaltet im Entwicklungszentrum Rüsselsheim, gebaut im slowakischen Zilina. Eine komplett neu entworfene Karosserie sowie neue Motoren sollen das halten, was die elegant gezeichnete Hülle verspricht. Die sparsamsten Motoren gibt es nur mit Frontantrieb und Sechsgang-Handschaltung: Ein neuer, durchzugsstarker 1,7-Liter-Turbodiesel(115 PS, Normverbrauch mit Start-Stopp-System: 5,2 l/100 km) sowie der erste Benzin- Direkteinspritzer der Marke mit 1,6 Liter Hubraum (136 PS, 6,4 l/100 km). Darüber gibt es zwei 2,0-l-Motoren.

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Empfehlenswert: Der 136 PS starke Diesel, der zwar um 27 Pferdestärken schwächer ist als der Benziner, diesen aber im Drehmoment deutlich übertrifft (319 zu 195 Nm). Seine maximale Kraft entfaltet der Turbodiesel bereits in den abgrundtiefen Drehzahlregionen von 1800 bis 2500 Umdrehungen. Dadurch glänzt der 2.0 CRDi mit sattem Durchzug, und das bei einem asketischen Normverbrauch von 5,5 l/100 km (Allrad: 5,7). Die Preise für den 2.0-l-Diesel beginnen bei 22 250 Euro samt Sechsgang- Handschaltung (fünf Gänge beim Benziner).

 „Länger, breiter, flacher“

Edle Anmutung: Cockpit mit hochwertiger Innenausstattung.

In Abwandlung der Athleten- Devise „schneller, höher, weiter“ steht der Sportage jetzt massiver und dynamischer auf dem Asphalt. Die Seitenansicht mit hoher Karosserieflanke und niedriger Glasflächen erinnert von den Proportionen her an Peter Schreyers Sportwagen-Kreation Audi TT – nur wegen SUV-typischer Bodenfreiheit und Raumausnutzung eine Etage höher. Zur urbanen Ausrichtung des neuen SUV passt die komfortable und hochwertige Innenausstattung mit straff gepolsterten Sitzen in neuem Design. Allradantrieb gibt es gegen 1500 Euro Aufpreis, oder anders ausgedrückt: Dem aktuellen Trend weg vom rustikalen Geländeeinsatz folgend rechnet Kia mit etwa 50 Prozent reinen Frontantriebs-Verkäufen.

Gelände kostet extra: Allrad gibt es gegen 1500 Euro Aufpreis

Mit der Design-DNA von Kia, also mit seiner Tigernase, eifert der 4,40 lange Sportage seinem großen Bruder Kia Sorento nach, der eine Klasse höher seit 2009 der Konkurrenz kräftig einheizt. Die Runderneuerung bei Kia geht flott voran, 2012 wird der extravagante Kompakt-Van Kia Soul das älteste Modell sein, und für die gesamte Palette wird dank Tigernase die Devise gelten: Kia auf den ersten Blick.

 Ralf Schütze

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