Latin Lover

- Eines der schönsten Autos, das Alfa Romeo jemals auf die Räder gestellt hat, ist ohne Zweifel der neue Brera. Wir sind den betörenden Latin Lover bereits vorab gefahren. Entworfen hat ihn Star-Designer Giorgetto Giugiaro und das Centro Stile Alfa Romeo.

Mit einer agressiven, aber auch eleganten und alfatypischen Frontpartie, ausgestellten Kotflügeln und einem Heck, das vor Kraft nur so strotzt und durch eine eigenwillige Heckscheibe und vier Auspuffrohre auffällt. Im Innenraum dominieren Eleganz und Sportlichkeit. Einerseits durch ansprechende Farbtöne und gute Verarbeitungsqualität, andererseits durch ein sportliches Cockpit und gut geformte Sportsitze.

Nicht so ganz geglückt ist die Mittelkonsole aus Aluminium, die ein bisserl billig wirkt. Mit einer umklappbaren Rücksitzbank lässt sich das Kofferraumvolumen von 300 auf stattliche 610 Liter erweitern. Zu haben ist das schmucke Coupé in zwei Ausstattungsvarianten: "Brera" beinhaltet in Serie eine Audioanlage mit CD-Player, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Parksensoren hinten und 16-Zoll-Leichtmetallräder, bei der Austattungsvariante "Brera Sky View" gibt's neben anderem noch ein Panorama-Glasdach dazu.

Für die Sicherheit garantieren sieben Airbags. Für den Zweitürer stehen zwei Benziner mit 2,2 bzw. 3,2 Liter Hubraum zur Auswahl, die als Vierzylinder 185 und als Sechszylinder 260 PS leisten. Sie gehen agil, kräftig und noch einigermaßen sparsam zur Sache. Ab Mitte des Jahres kommt dazu noch ein 200-PS-20V-Turbodiesel mit fünf Zylindern, Common-Rail und Rußpartikelfilter. Sportlich abgestufte und präzise 6-Gang-getriebe zählen zur Grundausstattung, das aufwendig konstruierte Fahrwerk sorgt auf allen Wegen für eine agile Fahrdynamik und für ausreichend Komfort.

Im Topmodell 3,2 JTS werden alle Räder permanent angetrieben,Vierzylinder-Benziner und Fünf-Zylinder-Diesel fahren mit Frontantrieb. Die Preisgestaltung für den Brera ist recht vernünftig. Zwischen 32 200 und 41 100 Euro kosten die Benziner, für den Diesel muss man mit rund 36 000 Euro rechnen. Dafür bekommt man aber auch einen tollen Hingucker mit Sport-Genen.

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