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Der erste selbstleuchtende Weg der Welt führt durch einen Park in Cambridge.

C02 freundliches Straßenlicht

Dieser Weg leuchtet im Dunkeln ohne Strom

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Draußen ist es stockdunkel, doch der Weg leuchtet. Magisch funkelt die Oberfläche in der Nacht. Und das alles ohne Strom, sondern mit der Kraft der Natur. Eine Stadt will damit jetzt Energie sparen.

Der erste selbstbeleuchtete Weg der Welt führt durch einen Park in Cambridge (Großbritannien), den Christ‘s Pieces. Die öffentliche Grünfläche im Zentrum ist bei den Bewohnern schon lange sehr beliebt und besitzt nun auch Leuchtkraft in der Nacht. Und das ohne Laterne, Glühbirne und Strom. Das Geheimnis steckt im Belag.

Im Zuge von notwendigen Ausbesserungsarbeiten hat sich die Stadt Cambridge für die besondere Methode der Instandsetzung entschieden. „Starpath“ (engl.; zu deutsche Sternenweg) nennt sich das Produkt der britischen Firma Pro Teq.

Der Weg strahlt in der Finsternis, weil die neuartige Oberfläche UV-Licht tagsüber speichern kann und damit zur Lichtquelle wird. Gleichzeitig passt der Belag die Beleuchtungsintensität dem natürlichen Licht der Umgebung an. Je dunkler der Himmel ist, umso heller erstrahlt die Oberfläche.  

Für die Erfinder hat „Starpath“ mehrere Vorteile. Zum einen hilft es, Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Nacht zu vermeiden, daneben spart es Energie und damit eine Menge Geld. Die Straßenbeleuchtung ist für viele Städte ein großer Kostenfaktor. Das Licht einfach abzuschalten, ist aber oft aus Gründen der Sicherheit kaum möglich.

Noch ist die Strecke durch den Park in Cambridge einzigartig. Wenn das Produkt hält, was seine Hersteller versprechen, könnten selbstleuchtende Oberflächen in Zukunft eine alternative zu der klassischen Straßenbeleuchtung sein.

Licht der Zukunft: Audi-Designmodell OLED

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ml

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