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Diabolisches Grinsen vorne: die Hochleistungslimousine Lexus GS F mit 477 PS.

„F“ wie Fahrspaß

Lexus GS F: Luxuslimousine auf Speed

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Lexus gibt „F“! – „F“ wie Fahrspaß. Der steht nach der Toyota-Firmenphilosophie auch bei der Luxussparte des Konzerns ganz oben. Etwa mit dem neuen Lexus GS F.

In Zahlen ausgedrückt: fünf Liter-Sauger, acht Zylinder, 32 Ventile, 530 Newtonmeter (maximal entfaltet zwischen 4800 und 5600 Umdrehungen), 477 PS – in 4,6 Sekunden auf 100 km/h! Wruum!

Ein fahrerorientiertes (eher schlichtes) Cockpit, maximale Versteifungen an der Karosserie und Fahrmodi mit unterschiedlichen Regelschwellen (von „Normal“ über „Sport+“ bis hin zum Racing-Modus „Expert“ für echte Profis) geben dem GS F reichlich Sportwagen-Eigenschaften, die den Luxusliner in ein rennstreckentaugliches Sprintkatapult verwandeln.

Lexus GS F ist eine F-Rakete

In puncto Fahrdynamik kann der GS F mit einem ganz besonderen Schmankerl aufwarten: dem Torque Vectoring Differential (TVD). Ein Elektromotor beschleunigt dabei via Hinterachsdifferenzial die (kurven-)inneren und -äußeren Räder unterschiedlich. Und das sorgt, grob gesagt, dafür, dass die F-Rakete in schnellen Kurven wie auf Schienen liegt.

Von hinten zeigt sich der Lexus GS F sehr solide.

Und gleich noch so ein echtes Freudedetail: Beim Abbremsen und Runterschalten vor der Kurve gibt die Achtgangautomatik – ebenso automatisch – Zwischengas. Das Ganze untermalt von munterem Bellen und Knurren (aus dem Soundgenerator)! Fein für alle Motorfans, aber vielleicht nicht wirklich lebenswichtig. Für die Alltagstauglichkeit, also das „Limousinige“ Paket hingegen, ist der Lexus GS F pickepackevoll mit Assistenzsystemen angereichert wie u. a. Abstandsradar, Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Spurhalter, Rückfahrkamera oder automatischem LED-Abblendfernlicht.

Der Lexus GS F ist ein teurer Spaß

Apropos Zahlen. Wem jetzt die knapp 100.000 Euro für das Luxusgeschoss (ab Januar beim Händler) zu happig sind, der könnte auch eine (deutliche) Nummer kleiner einsteigen: Toyota hat seinen GT 86 jetzt in einer komfort-abgespeckten Version (z. B. muss man hier selber aufsperren) als GT 86 Pure im Angebot. Den griffigen 2-Liter-Sauger (200 PS) gibt es mit Sechsganghandschaltung bereits ab 28.500 Euro. Damit hat man auch Spaß.

 

O. Menner

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