+
Die TÜV-Plakette ist das Ziel eines jeden Autofahrers nach der Hauptuntersuchung. Oftmals gibt es Mängel, die auch ein Laie erkennen kann. Foto: Michael Reichel

Mängel selbst erkennen

Licht, Bremsen und Wischer vor der HU prüfen

Vor der Hauptuntersuchung kann sich eine genaue Prüfung des Autos lohnen. Denn einige Mängel erkennen selbst Laien. Wer sie behebt, erhöht seine Chancen auf die Plakette.

München (dpa/tmn) - Bevor Autofahrer ihr Fahrzeug zur Hauptuntersuchung (HU) bringen, sollten sie es noch einmal auf Mängel untersuchen. Denn manche Schwächen, die am Ende die Plakette kosten können, sind schnell zu finden und mitunter leicht zu beheben. Darauf weist der Tüv Süd hin.

Drei vermeidbare HU-Mängel:

Reifen: Haben die Pneus unter 1,6 Millimeter Profiltiefe, gibt es keine Plakette. Auch Risse im Gummi und andere Schäden verringern die Chancen auf eine erfolgreiche HU. Dagegen ist das Reifenalter allein kein Ablehnungsgrund.

Leuchten: Defektes Licht ist der häufigste Mangel. Die Experten betonen: Wenn eine Leuchte nicht funktioniert, brauchen Autofahrer den Wagen gar nicht erst vorführen. Um sich die Nachuntersuchung zu sparen, prüft man die Lichter also lieber vorher. Viele Autos zeigen Defekte an den Leuchten auch an.

Scheibenwischer: Verschmieren die Wischblätter die Scheibe mehr, als sie von Wasser zu befreien, wechselt man sie vor der HU lieber. Ansonsten sinken die Chancen auf die Plakette. Wenn Steinschläge oder Kratzer auf der Scheibe die Sicht versperren, bleibt nur der Austausch. Den Trick, einen solchen Schaden mit ein bisschen Schmutz zu kaschieren, können sich Autofahrer laut Tüv Süd sparen: Er funktioniert nicht.

Auch Bremsen und Abgasanlage beäugen die Prüfer kritisch. Deren vorherige Überprüfung ist aber eher etwas für Fachleute. Wer sein Auto zum Vorab-Check in die Werkstatt fährt, sollte keine pauschalen Aufträge erteilen, rät der Tüv Süd. Stattdessen lässt man sich lieber von der Werkstatt genau auflisten, was repariert werden muss und wie viel das kostet. Sonst können Autofahrer beim Abholen eine teure Überraschung erleben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Volvo drängt ab Frühjahr mit dem XC40 in die Kompaktklasse
Volvo bringt mit dem XC40 bereits seinen dritten Geländewagen auf den Markt. Die Preise starten zunächst bei 46 100 Euro. Ein späterer Einsteiger soll bei 31 350 Euro …
Volvo drängt ab Frühjahr mit dem XC40 in die Kompaktklasse
Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
Alter Name, Zukunftstechnik: Borgward hat eine Isabella als Konzeptstudie auf die Räder gestellt, die elektrisch fährt und die Insassen mit Hologramm-Anzeigen im …
Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Abschreckendere Strafen für Autofahrer: Das Handy am Steuer kostet künftig bis zu 200 Euro plus Fahrverbot. Und es kommt noch mehr:
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen

Kommentare