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Supermärkte greifen auf ihren Parkplätzen immer härter durch (Symbolbild).

Teure Angelegenheit

Lidl-Parkplatz: Mann erhält Strafzettel von 115 Euro, weil er einen winzigen Fehler begeht

Auf einem Lidl-Parkplatz in Großbritannien erhielt ein Autofahrer einen Strafzettel von umgerechnet 115 Euro. Der Grund ist für den Park-Sünder absolut unverständlich.

Simon Chubb und seine Frau parkten auf einem Lidl-Parkplatz in Newcastle-under-Lyme, England, und begaben sich dann für wenige Minuten in einen Wohltätigkeitsshop in der Stadt, um einige Bücher abzugeben. Als sie wieder zurückkehrten, wartete schon der Parkplatz-Kontrolleur auf das Ehepaar, um sie darauf hinzuweisen, dass sie einen Fehler gemacht hatten: Es sei nämlich nicht erlaubt, den Parkplatz zu verlassen, wenn das Auto dort abgestellt wurde.

Mann zeigt sich entsetzt über Parkplatz-Knöllchen - und zieht Konsequenzen

Daraufhin erhielt Simon Chubb einen Strafzettel von 100 britischen Pfund (rund 115 Euro) mit Möglichkeit auf Minderung auf 60 Pfund, wenn er innerhalb von zwei Wochen zahlen würde. Der 48-Jährige meinte laut dem britischen Online-Portal Express: "Wir dachten nicht, dass es ein so großes Problem wäre."

Der Parkplatz sei sowieso nur zur Hälfte besetzt gewesen und das Ehepaar hatte zudem vor, nach dem Stopp im Charity-Shop in der Lidl-Filiale einzukaufen. Er habe die Situation auch dem Parkplatz-Kontrolleur geschildert und gedacht, dass sich die Sache damit erledigt hätte - dem war offensichtlich nicht so.

Auch interessant: Auto auf Parkplatz abgestellt - Lidl lässt es verschrotten.

Chubb erklärt, den Strafzettel letztendlich bezahlt zu haben: "Aber ich bin darüber nicht glücklich, schließlich gehen wir dort schon seit vielen Jahren einkaufen. Ich bin entsetzt darüber, wie mit Kunden umgegangen wird." In Zukunft will der 48-Jährige nur noch bei Aldi seinen Einkauf erledigen: "[…]dort scheint man nicht so kleinlich zu sein."

Herrscht auch auf deutschen Supermarkt-Parkplätzen Knöllchengefahr?

Auch hierzulande gehen Supermärkte immer strenger gegen Falschparker vor: Die Filialen wollen sich nämlich die lästigen Dauerparker vom Hals schaffen, die nicht zum Einkaufen da sind, sondern nur einen kostenlosen Parkplatz suchen und richtigen Kunden den Platz wegnehmen.

Oft werden externe Firmen mit der Überwachung der Parkplätze beauftragt, die Knöllchen verteilen, wenn jemand zu lange einen Stellplatz blockiert. Da die meisten Parkplätze zum privaten Grundbesitz der Supermärkte zählen, dürfen diese auch über Parkgebühren und Strafen entscheiden.

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Hier lesen Sie mehr zu dem Thema: Muss ich Strafzettel vorm Supermarkt überhaupt bezahlen?

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