Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Luxus und Dynamik - Im Herbst geht der völlig neu entwickelte BMW 7er an den Start

- Vor sieben Jahren ernteten sie von vielen Seiten noch Hohn und Spott mit dem klobig wirkenden Vorgängermodell. Jetzt ist BMW mit der fünften Generation seines Flaggschiffs zu alten Tugenden zurückgekehrt: Schlicht und sportlich, ohne Designexperimente wie die einst vielgescholtene bürzelartige Kofferraumklappe - so präsentiert sich der neue 7er. Obwohl länger geworden, wirkt er fast zierlicher, auf jeden Fall agiler.

Seit mehr als 30 Jahren ist der 7er das wichtigste Aushängeschild der Münchner. Deshalb wird er weiterhin ausschließlich in Dingolfing gebaut und ist Image- und Technologieträger zugleich. Mehr Aluminium und Kunststoffe haben den 7er zum ersten Mal leichter werden lassen und zusammen mit anderen Maßnahmen wie neuen Motoren und Bremsenergierückgewinnung ist auch der Verbrauch gesunken. So sollen der Dieselvariante 730d mit 245 PS im Drittelmix 7,2 Liter auf 100 km genügen. Der alte 730er schluckte noch 7,9 bis 8 Liter, die aktuellen Konkurrenzprodukte von Audi und Mercedes liegen bei rund 8,4 Liter.

Auch mit dem Umweltzauberwort Hybrid will sich BMW schmücken. Eine entsprechende Version des 7ers ist geplant, heißt es bei den Münchnern. Wann, wollen sie allerdings nicht verraten. Zwölf Monate Zeit müsse man schon lassen. Ansonsten haben die Ingenieure in die Vollen gegriffen: Unbeschränktes Internet steht den Passagieren zur Verfügung stehen; Kameras mit Nachtsichtfunktion erkennen Personen und Verkehrsschilder und warnen so per Einblendung in das Sichtfeld des Fahrers vor unvorsichtigen Fußgängern am Straßenrand und Tempoübertretungen.

Auch bei der Fahrdynamik haben die Ingenieure Neues gewagt: Die Hinterachse lenkt beim neuen 7er mit. Bei langsamen Geschwindigkeiten schlägt sie gegenläufig zur den Vorderrädern ein. Das reduziert den Wendekreis und lässt das Heck besser der Spur der Vorderräder folgen, so dass ruppig überfahrene Bordsteinecken der Vergangenheit angehören sollen. Wird es schnell, ändert die Hinterachse ihr Verhalten. Jetzt schlagen ihre Räder in dieselbe Richtung wie die Lenkachse und stabilisieren so das Lenkverhalten.

Im November kommen die ersten drei Motorvarianten auf den Markt. Der 730d sowie die beiden Benziner 740i mit 326 PS aus sechs Zylindern und der 750i mit 407 PS aus acht Zylindern. Wer sie haben möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen: 69 500 Euro kostet der billigste 730d, der 750i kostet 90 000 Euro, in der Langversion 94 000. Dank einer langen aufpreispflichtigen Extraliste sind sechsstellige Preise bei den Benzinern damit wohl eher die Regel.

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