Die Luxus-Offensive

- Jetzt geht es Schlag auf Schlag bei Lexus: neue Marktstrategie, neue Modelle, neues Design. In nur fünf Jahren will die Luxus-Marke von Toyota ihre Verkäufe in Westeuropa fast verdreifachen und zugleich auf dem Weltmarkt die deutschen Premium-Hersteller überholen. Den Anfang einer groß angelegten Modelloffensive markiert die dritte Generation des Lexus GS, die ab diesen Tagen in den Schauräumen der Händler steht.

Mit einer neuen, betont dynamischen Designlinie und einem stilvollen, großzügig dimensionierten Interieur präsentiert sich die 4,83 m lange Limousine als Luxusliner der oberen Mittelklasse. Angetrieben werden die GS-Modelle ausschließlich von Benzinmotoren, wahlweise einem 3,0-l-V6 mit 249 PS oder einem 4,3-l-V8 mit 283 PS. <BR><BR>Die Preise beginnen bei 40 500 Euro für den GS 300 und bei 55 600 Euro für den GS 430 und liegen damit erheblich unter der deutschen Konkurrenz. Auch zwölf Jahre nach ihrer Markteinführung gilt die mittlere, unauffällig gezeichnete Lexus-Modellreihe immer noch als absoluter Insidertipp, denn gegen Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse konnten sich die Japaner bislang in Europa nicht durchsetzen. Das soll jetzt anders werden.<BR><BR>Während sich das Außendesign nun fast schon extravagant gibt, schwingt im Interieur eine bisher nicht gekannte Leichtigkeit mit. Man findet auffallend schöne Instrumente vor, eine Vielzahl praktischer, aber dezent angeordneter Ablagen, eine unaufdringliche Beleuchtung und einen eleganter Mix von Materialien aus technisch-kaltem Metall, feinen Hölzern und wohlduftendem, edlem Leder. Auch die Sitze gefallen dank extra langer Sitzschienen, großzügiger Schenkelauflagen und guten Seitenhalts. Nach wie vor ist das Lexus-Händlernetz mit derzeit 42 Partnern in Deutschland klein. Dafür bieten die Japaner einen Hol- und Bringservice und die Stellung eines Ersatzfahrzeuges. Nach verschiedenen Untersuchungen genießt Lexus bereits seit Jahren die höchste Kundenzufriedenheit aller Hersteller. So erscheint das Verkaufsziel von 1250 Einheiten des GS im ersten vollen Jahr eher zurückhaltend, zumal vom Vorgänger im besten Jahr immerhin 1600 Einheiten zugelassen worden sind. 

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