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Es war für ihn Liebe auf den ersten Blick

Maxi-Freiluftspaß im Mini

Sie wächst und wächst und wächst. Die Mini-Familie handelt ganz nach dem Motto, fruchtbar zu sein und sich zu mehren. Und so fährt mit dem Frühlingserwachen der mittlerweile sechste Filius vor – der Roadster.

Und? Ganz klar, Liebe auf den ersten Blick. Allerdings nicht auf den ersten Klick. Denn klick macht es zwar, wenn man das eingerastete Verdeck aus seinem Depot im Fond befreien will. Dann aber muss man indischer Verrenkungskünstler sein, um den Stoff in einem Schwung nach vorne zu wuchten und das Dach zu schließen. Aber Mini verspricht: Es wird auch ein halbautomatisches Dach geben, das sich in rekordverdächtigen neun Sekunden schließt.

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Für Spieler und Sportliche: BMW Mini Roadster

So genug gemotzt – denn ansonsten ist der Roadster ein gelungener Wurf. Obwohl seines frechen Coupé-Aussehens beraubt (das feste Dach wirkt ja wie eine umgedrehte Baseballkappe), schaut der Roadster trotzdem megacool aus und weist auch all jene Spielereien auf, die den Mini-Fan zum Mini-Fan machen. Ausfahrbarer Spoiler, kitschiges und in vielen verschiedenen Farben verstellbares Ambiente-Licht, jede Menge Sonderlackierungen – Maxi-Möglichkeiten im Mini. Was vermutlich auch den Erfolg der Marke ausmacht. 285.000 weltweit verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2011 ist schon eine Hausnummer. Und mit Indien ist gerade eben das 100. Land in die Mini-Vertriebsgemeinde aufgenommen worden. Doch zurück zum Test.

Vorfreude auf's Frühjahr: Dann kommt der Mini-Roadster

Vorfreude auf's Frühjahr: Dann kommt der Mini-Roadster

Wir fuhren den Cooper S mit 171 PS und mussten wieder mal feststellen: Nur Porsche fahren ist vielleicht noch schöner. Wie festgeklebt zirkelt der Mini um jede Kurve. Der Motor powert auch in den unteren Drehzahlbereichen wie ein Großer. In der Sportstufe haben die Techniker noch ein kleines Gusto-Stück eingebaut: Der Mini begeistert das Gehör mit satten und blubbernden Fehlzündungen, so als ob ein Ami-Zwölfzylinder die Straße entlang gluckern würde.

Preislich gibt es hingegen keine Überraschungen. Das Basismodell kostet 22.600 Euro, der Cooper S 26750 Euro und das Spitzenmodell Cooper Works mit 211 PS schlägt mit 31.900 Euro zu Buche. Der Mini-Roadster ist da, jetzt fehlt mindestens der Frühling, besser noch ein langer lauer Sommer. Für die junge Großstadtklientel, die mal schnell zum Starnberger See in die Strandbar heizt und das Single-Leben in vollen Zügen genießt. Denn mit einem eigenen Mini wird der Mini schnell zu klein.

RDF

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