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Autorin Katrin Basaran im Mazda MX-5

Ein Traum

Mazda MX-5: Und der Sommer ist immer da

Es ist immer wieder ein Vergnügen, sich in einen Mazda MX-5 zu setzen. Na ja, eigentlich ist es ja eher ein Plumpsen – der Fahrersitz schwebt halt nur ein paar Zentimeter über der Straße.

Mazda MX-5 Sports-Line 2.0 l

Leistung: 160 PS
Höchstgeschw.: 213 km/h
0 auf 100 km/h: 7,6 Sek.
Hubraum: 1 999 ccm
Verbrauch EU Drittelmix: 7,8 l/100km
CO2: 181 g/km
Tankinhalt: 50 Liter
Leergewicht: 1165 kg
Kofferraumvolumen: 150 l
Basispreis: 27.190 Euro
Testwagen: 29.230 Euro

Es ist immer wieder ein Vergnügen, sich in einen Mazda MX-5 zu setzen. Na ja, eigentlich ist es ja eher ein Plumpsen – der Fahrersitz schwebt halt nur ein paar Zentimeter über der Straße. Aber sitzt man erst einmal drin, hat sich sämtliche Spiegel eingerichtet und mit ein paar Handgriffen das Stoffdach nach hinten geschubst, stellt sich das Kribbeln im Bauch ein: Vorfreude auf dieses Roadster-Gefühl, auf zerzauste Frisur und Wind im Gesicht, auf den Geruch des Sommers und der Freiheit. Mazda MX-5 fahren, ist Emotion pur. Hier gibt es kein unnötiges Luxusgeschnörkel, auch wenn die verwendeten Materialien unserer Ausstattungsvariante Sports-Line wie Leder und Chrom durchaus edel wirken. Alles ist, wo es auch sein soll – Schalter, Hebel, Knöpfe usw. Griffbereit eben. Jinba Ittai nennen die Japaner das – das Gefühl der Verschmelzung von Fahrer und Auto. Und es beginnt beginnt eben schon beim Einsteigen.

Mazda MX-5 fahren, ist Emotion pur.

Der Mazda MX-5 befindet sich seit seiner Markteinführung in Deutschland 1990 bereits in der dritten Generation. Regelmäßig unterzieht der Hersteller den Klassiker einem Facelift – zuletzt im vergangenen Herbst. Die Veränderungen beziehen sich zumeist auf die Optik. Vor allem an den Frontstoßfänger wurde Handangelegt, er soll den Roadster aggressiver erscheinen lassen und zudem die Aerodynamik verbessern. Für die Sicherheit der Fußgänger sorgt eine aktive Motorhaube DHS, die sich im Fall eines Crashs hinten automatisch anhebt, so mehr Knautschzone bietet und verhindert, dass der Passant auf die ungeschützten Motorteilen prallt.

Zumindest der Punkt mit der verstärkten Angriffslust wäre bei unserem Testauto gar nicht nötig gewesen. Die übernimmt bereits der ordentlich bollernde 2,0-l-Ottomotor. 160 Ps kann der locker machen, die den kleinen Zweisitzer beim Düsen über Landstraßen und Autobahnen groß rausbringen. Kräftig zieht er durch und ab, vorbei an Feldern, durch Dörfer. Er schiebt sich durch Kurven, die ohnehin seins sind, als gäbe es kein Morgen – ein Traum.

Das sollte frau wissen: Ziehen Regenwolken auf, an den Straßenrand fahren! Als Frau tut man sich leider schwer, das Stoffdach über den Kopf zu wuchten. Also aussteigen und zuklappen. Und dann wieder einsteigen – und verschmelzen.

Katrin Basaran

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