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Sportlich-schnittig: Die dritte Generation des Mazda 3 als Steilheck-Variante

Dynamisch und emotional

Der schöne Rivale: Mazda3

Die Deutschen lieben sie, hier sind Golf, Astra und Focus daheim, Premiummarken wie Daimler und Co. mischen inzwischen ebenfalls munter mit. Der neue Mazda3 zeigt das er ganz vorne mitspielen kann.

Wer also im hart umkämpften Segment der Kompaktklasse verkaufen will, muss schon ordentlich Gas geben. Der neue Mazda3 jedenfalls dürfte da durchaus ein Wörtchen mitreden.

Katzenblick und sparsamer Motor: der neue Mazda3

Was ist er schön! Eine langgestreckte Motorhaube, eine flache und strukturierte Seitenlinie, die auf den ersten Blick an den 1er BMW erinnert, eine kompakte und dennoch nicht zu bullige Heckansicht. Dynamisch und emotional von vorn bis hinten. Kodo – Soul of Motion nennen die Japaner diese gelungene Formensprache. Im Inneren setzt sich die Attraktivität fort. Hier gibt’s Chrom und Klavierlack, schöne Oberflächen erfreuen Hände und Auge.

Sicherheit: Mit dem Head-up-Display hat der Fahrer Straße und Daten gemeinsam im Blick.

Die Designer haben sich zudem bemüht, durch die Anordnung und Gestaltung der Instrumente den Blick des Fahrers auf die Straße zu konzentrieren. Zentraler Bestandteil ist hier das Head-up-Display (in der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line serienmäßig), auf das Geschwindigkeit, Navigation und Status der Assistenzsysteme zentral projiziert werden. Zusätzlich gibt es über der Mittelkonsole einen neuen 7-Zoll-Touchscreen, über den sich Infotainment- und Kommunikationssystem bedienen lassen. Auf den hinteren Sitzen freuen sich Mitreisende über den auf 2,70 Meter (!) langen Radstand, der ihnen in Sachen Kniefreiheit zu Gute kommt. Eine beeinträchtigte Sicht nach hinten an der bulligen C-Säule vorbei mindert allerdings die Freude am Design etwas. Hier ist beim Abbiegen Konzentration und Umsicht des Fahrers gefragt.

Der Mazda3 der dritten Generation ist mit insgesamt vier Motoren zu haben – mit drei Benzinern, die zwischen 100 und 165 PS leisten, und einem 2,2-Liter-Bi-Turbodiesel, der 150 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Nm bei 1800 U/min abliefert. Mit 3,9 Liter Verbrauch ist er der Sparsamste.

Platz: Mazda3 Kofferraum

Wir testeten den kleinen 1,5-Liter-Benziner mit 100 PS, der bestenfalls für die Stadt zu empfehlen ist. Auf Landstraßen und in den Bergen geht ihm schnell die Luft aus. Wer hier was bewegen will, darf die muntere Sechsgangschaltung dabei nicht aus der Hand lassen. Das wissen auch die Japaner, die dem kleinen Motor nur zwei Prozent Verkaufsanteil prognostizieren. Zudem gibt es dieses Einstiegsmodell lediglich in der niedrigsten Ausstattungsvariante Prime Line. Dafür aber schon für 16.990 Euro.

Alles zu Mazda in unserem Special

Das ist der neue Mazda3

Das ist der neue Mazda3

Deutlich mehr Spaß bereitete uns das angepeilte Volumenmodell mit seinem Zweilitermotor und 120 PS. Hier geht was, wenngleich auch dieses Aggregat eher einen schaltfreudigen Fahrer fordert. In Kurven erweist sich die Lenkung als direkt und agil – ein Riesenspaß. Das Fahrwerk ist sportlich stramm, die Bandscheiben sollten intakt sein. Beide Motorvarianten sollen 5,1 Liter auf 100 km verbrauchen, ein Wert, den wir zwar nicht erreichten, aber auch nicht deutlich überboten.

Fazit

Der schöne Rivale von Golf und Co. ist unbedingt eine Testfahrt wert. Ab 18. Oktober im Handel.

Die Limousine folgt im neuen Jahr

Im Januar 2014 soll der neue Mazda3 auch als Limousine mit Stufenheck zu den Händlern rollen.

Zwar bevorzugt der deutsche Käufer allgemein eher das Schrägheck, doch findet auch die Mazda3-Limousine ihre Liebhaber. Die müssen sich allerdings noch etwas gedulden: Diese überaus gelungene Variante feiert erst Mitte Februar kommenden Jahres ihre Markteinführung. Preislich liegt sie immer rund 500 Euro über dem Hatchback. Es gibt sie ausschließlich in den gehobenen Ausstattungslinien und nicht als 100-PS-Benziner.

Katrin Basaran

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