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Autor ­Dominik Laska testete den Mazda3 in Barcelona.

Mazda3

Frischekur für Mazdas Dreier

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Mit der plastischen Chirurgie ist es ja so eine Sache. Und ganz besonders ein Facelift kann schon mal in die Hose gehen. Nicht so beim neuen Mazda3. Der Japaner hat nach drei Jahren eine Frischekur bekommen.

Klarere Linien an der Front werten den Kühlergrill auf. In Kombination mit schmaleren Frontscheinwerfern wirkt der Mazda3 sportlicher und die minimalen Überarbeitungen fügen sich besser in die gesamte Linienführung ein. Logo und Kennzeichenhalterung sind noch tiefer platziert, wodurch der niedrige Fahrzeugschwerpunkt deutlicher betont wird. Auch das macht den Japaner sportlicher. 

Mazda3 Schönheitskur für den Innenraum

Die Schönheitskur macht sich aber in erster Linie im Innenraum bemerkbar. Das Cockpit ist aufgeräumt und durch ein neu gestaltetes Lenkrad lässt sich der Mazda3 noch besser steuern. Erfreulich: Das beheizbare Lenkrad liegt nach einer Überarbeitung jetzt fantastisch in der Hand – die Reduzierung der Bedienknöpfe verhindert eine Reizüberflutung beim Fahren. Zudem schafft eine elektrische Handbremse mehr Platz in der Mittelkonsole.

Mazda hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Entwicklung seiner Fahrzeuge auf den Menschen auszurichten. Auto und Fahrer sollen eine Einheit sein. Dazu wurde nicht nur das Cockpit optimiert, auch die Sitze bekamen ein erfreuliches Update. Weniger Druckpunkte auf der Sitzfläche und der Rückenlehne erhöhen den Sitzkomfort. Hat man einmal Platz genommen, fährt sich der Mazda3 noch angenehmer.

Das Head-up-Display gibt es jetzt in Farbe, hochauflösend und erstmals mit Verkehrszeichenerkennung. Das Kurvenverhalten unterstützt das G-Vectoring Control (GVC) System. Lenkt man während einer Beschleunigung ein, verringert der Motor die Einspritzmenge, wodurch das Drehmoment reduziert wird. Resultat: eine Verlagerung des Gewichts auf die Vorderachse. Das Auto wird stabiler, das Kurvenverhalten angenehmer und komfortabler – Lenkkorrekturen sind weniger nötig.

Das kostet der Mazda3

Nach dem Facelift kann der Mazda3 dem Klassenkonkurrenten aus Wolfsburg noch mehr Paroli bieten. Drei Benziner mit 100, 120 oder 165 PS stehen zur Wahl. In der Dieselsparte wartet der Hersteller mit zwei Modellen (105 und 150 PS) auf. Nach seiner Schönheitskur ist der Japaner ab Februar 2017 erhältlich (ab 17.990 Euro). 

Lesen Sie hier den Mazda2-Test und den Fahrbericht vom Roadster Mazda MX-5.

DL

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