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(Symbolbild)

Mehr als 122.000 Mautpreller erwischt

Berlin - Im vergangenen Jahr wurden auf deutschen Autobahnen weit über 100.000 Mautpreller erwischt. Die Einnahmen aus der Maut waren 2010 weit niedriger als erwartet.

Das geht aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor. Insgesamt seien 2010 genau 18.944.433 Lkw kontrolliert worden.

Davon seien 122.372 Fahrzeuge wegen Nicht- oder Falschzahlens der Maut beanstandet worden. Das entspricht einer Quote von 0,6 Prozent. “Diese Beanstandungsquote war über das gesamte Jahr 2010 weitgehend konstant“, schrieb das Ministerium.

2010 habe die laut Betreibervertrag auszuzahlende Vergütung an das Maut-Unternehmen Toll Collect etwa 490 Millionen Euro betragen, hieß es weiter. Dazu kamen “weitere Systemkosten“ von rund 72 Millionen Euro. Die Bruttoeinnahmen aus der Lkw-Maut sind den Angaben zufolge im Bundeshaushalt 2011 mit 4,6 Milliarden Euro veranschlagt. Im vergangenen Jahr waren es krisenbedingt weniger als 4,2 Milliarden. Der Bund hatte mit 4,5 Milliarden Euro gerechnet.

dapd

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