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Jeder fünfte Bus hat einen Mangel bei der Beleuchtung.

TÜV Bus-Report 2012: Immer mehr Mängel

Berlin - Beleuchtung, Rost, Probleme mit den Achsen - immer mehr Busse fallen erstmal bei der TÜV-Untersuchung in Deutschland durch.

Wegen gravierender Technikprobleme fallen mehr Busse bei der TÜV-Untersuchung in Deutschland im ersten Anlauf durch. Der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln stieg im Vergleich zum Vorjahr von 13,8 auf 15,2 Prozent, wie der Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) am Mittwoch mitteilte.

Besonders häufig wurden Mängel an der Beleuchtung festgestellt, die jeder fünfte Bus hatte. Auffällig waren auch Motormängel, Rostschäden und Probleme an Achsen. Mit zunehmendem Alter haben mehr Busse erhebliche Mängel und mussten in die Werkstatt, ehe sie eine Plakette bekamen. Ausgewertet wurden Hauptuntersuchungen von rund 50.000 Linien- und Reisebussen.

Mängelfrei waren nun 54,6 Prozent der Busse, geringe Mängel hatten 30,1 Prozent, wie die TÜV-Statistik ergab. Verkehrsunsicher - also sofort stillzulegen - waren demnach 0,2 Prozent. Die Quote der Busse mit erheblichen Mängeln steigt laut TÜV bereits seit einigen Jahren. In der Auswertung 2010 hatte sie bei 12,4 Prozent gelegen.

Mit höherem Alter der Fahrzeuge zeigen sich zudem mehr gravierende Mängel. Nach einem Jahr wurden solche bei 4,7 Prozent festgestellt. Nach zehn Jahren war schon jeder sechste Bus (16,8 Prozent) betroffen, nach 20 Jahren jeder vierte (26,3 Prozent).

Fahrzeuge zur Personenbeförderung ab acht Sitzplätzen müssen jährlich zur Hauptuntersuchung. Zu Jahresbeginn waren in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt rund 76 000 Kraftomnibusse zugelassen.

dpa

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