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Einer für den amerikanischen Markt: Nicht umsonst sind die offiziellen Produktfotos von Mercedes in den USA aufgenommen.

557 PS

Mercedes AMG GT C – ein schönes Biest!

Er ist schön, er ist ein Biest und er wird noch schöner und noch biestiger. Der Mercedes AMG GT hat einen neuen Look und ist als offener Roadster zu haben.

Der Mercedes AMG GT, 2014 erstmals präsentiert, wird jetzt nicht nur optisch aufgewertet durch den Panamericana-Grill (vertikale Frontstreben), sondern er kommt ab sofort auch noch als Cabrio. 

Und damit noch schöner, weil die Stoffsilhouette die Passagierkabine im Vergleich zum Coupé knackiger erscheinen lässt. Und noch biestiger, weil es den GT nun auch in der Variante GT C mit noch mehr Kraft und noch mehr Kurvenagilität gibt.

Das kostet das Biest - der Mercedes AMG GT Roadster

Dabei wird ja schon das Basismodell, das es ab dem stolzen Preis von 117 280,45 Euro (Cabrio: 129.180, 45 Euro) zu kaufen gibt, aufgewertet. Im Vergleich zum Vorgänger bedeutet das jetzt 476 PS (statt 462) und ein Drehmoment von 630 Nm (30 mehr), mit dem der GT in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h rennt.

Beim Mercedes AMG GT C darf es noch ein bisserl mehr sein. Mit 557 PS und 3,7 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 schmeckt er fast an den rennsporttauglichen GT R heran. Auch was die Technik angeht. Zum Beispiel gibt es hier die aktive Hinterachslenkung, die bis Tempo 100 quasi wie ein Lenkrad-Turbo wirkt. Dazu kommt ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial für die Fahrstabilität und eine um 57 mm verbreiterte Spur, die das Cabrio kraftvoll wie einen Sumo-Ringer kurz vor der ersten Attacke auf der Straße stehen lässt.

Besonders kernig wirkt der GT C am Heck. Die zusätzlichen Luftauslässe an den Hinterbacken betonen seine breite Spur. Hier stören übrigens keine Antennen für Radio, Navi oder Telefon, hier wurde alles der Optik untergeordnet und im Heckdeckel integriert.

Wenn es Knack-Po-Weltmeisterschaften für Autokarosserien geben würde, der GT würde den Klassen-Primus, den Porsche 911, locker vom Thron stürzen.

Und noch etwas ist den Konstrukteuren des zweiten von AMG entwickelten Fahrzeugs nach dem SLS gelungen. Nicht nur, dass sich das Verdeck in 11 Sekunden und bis (mindestens) Tempo 50 unsichtbar macht. Auch störende Luftverwirbelungen bleiben draußen, sodass Fahrtwind über Auto und Fahrer gleitet und Mercedes seinem Anspruch gerecht wird, einen reinrassigen Sportwagen auch für Kunden zu konstruieren, die es gerne kommod und bequem haben.

Ja – und fahren tut der AMG GT C auch noch. Und wie! Der V8-Biturbo produ­ziert über die Sportauspuffanlage eine wunderbar gluckernde, trompetende, aber nie störende (echte) Begleitmusik und beschleunigt das Cabrio in äußerst souveräner Art und Weise, ohne unnötig Kraft auf der Straße zu verlieren. Da gibt es kein Turboloch und auch kein retardierendes Moment zum Nachdenken, ob es überhaupt noch sinnvoll und zeitgemäß ist, so ein Auto zu fahren (Spritverbrauch im Testbetrieb bei rund 14 Litern und 259 g Co2/km).

Aber so ist das mit den schönen Biestern. Ohne schlechtes Gewissen geht es nicht. Aber vielleicht macht das ja den besonderen Reiz aus.

Mercedes AMG GT Roadster Arizona 2017.



Der neue Mercedes AMG GT C Roadster

LBL

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