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Neues A-Klasse-Mitglied? Das GLA Concept Car als seriennahe Studie.

Kompakt SUVs weiter im Trend

A-Klasse fürs Gelände

Ein SUV für jede Gelegenheit, ein SUV für jede Nische. Der Siegeszug des auf Limousine getrimmten Geländewagens geht in jeder erdenklichen Form weiter.

Schon 2020 soll der Markt von heute 1,7 Millionen auf 2,4 Millionen Fahrzeuge angewachsen sein. Und die Deutschen marschieren voran. BMW zeigt bei der Shanghai Motor Show den kleineren Bruder des X6 – den X4 ! VW hat mit dem Cross Blue Coupé ein Konzeptfahrzeug ins Rennen geschickt, das hybrid mit einer Systemleistung von 415 PS unterwegs sein will. Vielleicht sieht der neue Touareg, der Ende 2015 herauskommen soll, sogar so cool aus? Und Mercedes zeigt mit der schon sehr seriennahen Studie des GLA Concept Cars, nicht nur ein neues A-Klassen-Mitglied, sondern ein designermäßiges Gustostück, das vom ersten Blick an überzeugt.

GLA Concept Car

Mit der umdesignten A-Klasse wollte Mercedes den Pulsschlag einer neuen Generation treffen. Wenn neu jung heißt, dann scheint das gelungen zu sein. Denn die Kunden sind im Schnitt zehn Jahre jünger als die Käufer des Vorgängermodells. Was aber noch wichtiger ist, wie Daimler-Chef Dieter Zetsche erklärte: „40 Prozent der Neukunden kommen von anderen Marken!“ Das könnte auch beim GLA klappen, aber nicht nur das. Vielleicht kommt ja auch der eine oder andere Alt-A-Klassen-Käufer zurück. Denn der SUV liegt mit einer im Vergleich zur Limousine um 15 Zentimeter größeren Bodenfreiheit auch höher und garantiert so auch bequemes Einsteigen und einen guten Überblick.

Besonderheiten:

Autor Rudolf Bögel nahm schon mal im Mercedes GLA Platz.

Laserlichter. Ob sie je in Serie gehen, weiß man laut Entwicklungschef Jürgen Weber noch nicht. Dennoch zeigt diese Technik buchstäblich, wohin der Weg technologisch weisen kann. Nicht nur, dass die Laserlichter für eine perfekte Ausleuchtung der Fahrspur sorgen, sie könnten beispielsweise auch Navidaten wie Abbiegepfeile auf die Straße projizieren. Ob das Auto dann auch als fahrbarer Beamer oder gar als Autokino fungieren könnte, darf man an dieser Stelle getrost als Zukunftsmusik abspeichern. Sicher ist nur: „Vielleicht sind in Zukunft solche Gimmicks wichtiger als 100 PS mehr“, räsonierte Weber bei der Präsentation des GLA.

Realistischer sind da jedenfalls die beleuchteten Lüftungsdüsen, die je nach Temperatur blau oder rot schimmern. Eine wunderbare Spielerei.

Motorisierung

211 PS aus dem Vierzylinder, der schon aus dem A 250 bekannt ist.Kombiniert dazu mit einem 7-Gang-DCT-Getriebe und dem neu entwickelten Vierradantrieb 4-matic. Man muss kein Prophet sein, wenn man sagt: Mit dieser Kombination ist der Fahrspaß garantiert. Und auch die Geländetauglichkeit. Denn wie Entwicklungschef Weber betont: „Der GLA ist ein echter G!“

Preis

Darüber wird sich noch ausgeschwiegen, aber eine Spanne von 28.000 bis 30.000 Euro scheint realistisch.

Verkaufsstart

In Serie soll der GLA schon Anfang 2014 gehen. Das heißt, die Vorserienfahrzeuge sind schon längst in der Erprobungsphase. Was wiederum heißt: Das Concept-Fahrzeug dürfte nah dran sein an der Wirklichkeit. Wenn man sich die Mercedes-Politik des vergangenen Jahres so ansieht und das mit der Aussage von Weber kombiniert „Dieses Auto ist die Blaupause für die Serie“ , dann weiß man schon jetzt: Man kann sich auf den coolsten Kompakt-SUV freuen, der in der nächsten Zeit auf den Markt kommt.

Rudolf Bögel

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