Kultobjekt: Das Papamobil des Papstes im Mercedes-Benz Center.

Hauch von Heiligkeit im Mercedes-Benz Center

Das Papamobil des Papstes gehört mittlerweile so selbstverständlich zum Heiligen Vater wie die Tiara. Eines der "eiligen Stühle" ist derzeit bei Mercedes-Benz in der Arnulfstraße zu sehen.

Das Bild ist vertraut: Eine jubelnde Masse umringt Papst Benedikt XVI., der mit seinem Papamobil durch die Menge rollt und den Gläubigen zuwinkt. Genau wie sein Vorgänger Johannes Paul II., unter dem das Papamobil populär geworden ist, nutzt auch der amtierende Pontifex die Spezialautos bei öffentlichen Auftritten. Ein Hauch von Heiligkeit umweht die Fahrzeuge, die zum Kultobjekt geworden sind.

Motorisierter Papst elektrisiert die Massen

Das Papamobil mit offizieller Fahne.

Wer den fahrbaren Untersatz des Papstes im Detail bestaunen will, dem sei ein Abstecher zum Mercedes-Benz Center in der Arnulfstraße empfohlen: Noch bis Anfang September können Besucher das Papamobil im Erdgeschoss live erleben. Das ausgestellte Gefährt ist eine Spezialanfertigung des Geländewagens Typ 230 G , das 1980 für den Deutschland-Besuch von Papst Johannes Paul II. gebaut wurde. Der Heilige Vater konnte sich auf einer montierten Plattform den Gläubigen zeigen. Hinter ihm befand sich eine Sitzbank für seine Begleitung. Auch für schlechtes Wetter war vorgesorgt: So konnte eine beleuchtbare Plexiglaskuppel auf die Plattform gesetzt werden. Nach dem Attentat von 1981 erfolgte ein Umbau. Das Papamobil mit dem Kennzeichen SCV 7 wurde mit einer beschusssicheren Verglasung ausgestattet.

Bilder: Das Papamobil aus nächster Nähe

Das Papamobil aus nächster Nähe

Die techischen Daten des Mercedes-Benz 230 G, Papamobil

  •  Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor Hubraum: 2307 cm³
  •  Leistung: 66 kW (90 PS) bei 5.000 U/min
  •  Höchstgeschwindigkeit: 131 km/h (gefahrene Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h)

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