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Größer und genügsamer: Der neue Mercedes GL

Mercedes G-Klasse: Die Off-ensive

Abteilung Attacke – das kann nicht nur FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. A wie Attacke, sagte auch Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche, als er die neue A-Klasse beim Genfer Automobilsalon vorstellte.

Und wer A sagt, muss auch O sagen. O wie Offensive heißt es bei Mercedes in diesem Jahr. Oder O wie Offroad: Gerade eben stellen die Stuttgarter in New York ihre neue GL und GLK-Klassevor, später in diesemJahrfolgtdannauchnoch ein umfangreicher Facelift des für Puristen einzig echten Mercedes- Jeeps, der G-Klasse.

Kantig, aber jetzt auch mit einem Tick Eleganz: So sieht der neue GLK, der Baby-SUV von Mercedes Benz aus.

Das ist neu beim GLK: Der kleinste Mercedes-SUV hat sich stadtfein gemacht. Zwar ist er seinem kantigen, fast schon aufmüpfigen Design treu geblieben, dennoch hat ihm der elegante Feinschliff beim Grill und den Leuchten gutgetan. Feinarbeit auch innen, die Luftdüsen sind rund geworden, so wie bei allen Mercedes-Modellen, der Automatikschalter wandert an das Lenkrad. Bei den Assistenzsystemen gibt es mittlerweile nicht nur nichts mehr, was es nicht gibt, sondern sogar noch mehr: Nämlich das brandneue 360-Grad-Kamerasystem, das Echtzeitbilder aus der Satellitenperspektive liefert. Noch ein paar Daten: Der günstigste GLK 200 CDI (105 PS) startet ab 36 235 Euro (5,5 Liter Verbrauch), dasSpitzenmodell,der GLK 350 4Matic (306 PS, Verbrauch: 8,1 Liter) beginnt bei 50 099 Euro.

Die Mercedes GLK-Klasse 2012

Die Mercedes GLK-Klasse 2012

Edel und elegant: Das Innenleben des GL wird noch feiner. Wer sich den Luxus leisten will: Es gibt sogar wahlweise beheiz- oder kühlbare Cupholder für den Kaffe oder ein Bier.

Das ist neu beim Flaggschiff GL: Er ist noch größer, dafür aber weniger durstig. Mit seinen 2,4 Tonnen, einer Außenlänge von 5,12 Metern und einer Höhe von 1,85 Metern ist der GL ein Gigant, allerdings einer, der hauptsächlich auf außereuropäischen Straßen zu finden ist. USA, Russland, China – das sind die Hauptabsatzmärkte für den Luxus-SUV, der in Amerika sogar das Segment anführt. Dennoch hat Mercedes den beiden Motoren Sparsamkeit verordnet. Der komplett überarbeitete Diesel- Sechszylinder soll 258 PS leisten, aber dafür nur 7,4 Liter schlucken. Das sind satte 20 Prozent weniger als bei seinem Vorgänger. Dafür rennt der 350er in 7,9 Sekunden von null auf 100 bei einem ebenfalls gesteigerten Drehmoment auf 620 Nm. Auch der GL 500, der Achtzylinder, ist genügsamer beworfen. Minus 17 Prozent oder 11,3 Liter Super auf 100 Kilometer sind hier die Werte. Dafür sprintet das „Maschinchen“ auch in 5,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Edel ist das Styling und luxuriös die Zugabenliste: Wer will, kann sogar einen wahlweise beheizoder kühlbaren Cupholder ordern. So ein SUV ist halt für alles geeignet: für Kaffeefahrten in Alaska genauso wie für ein Margarita-Stündchen auf den Florida Keys.

RDF

  

 

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