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Erste Ausfahrt mit einer (S)Legende, die jetzt schon eine Design-Ikone ist

Mercedes SL 500: Der Gentleman-Roadster

Erste Ausfahrt mit einer (S)Legende, die jetzt schon eine Design-Ikone ist. Der SL ist ein Luxusgeschöpf und kostet als solches in der Basisvariante 117.096 Euro. Wir sind ihn schon mal gefahren:  

Genau genommen ist der Neue schon ziemlich alt. Exakt 60 Jahre und zu seiner Legendenbildung haben gleich eine ganze Reihe von Legenden beigetragen. Der 300 SL als Urvater, dann die elegante

Eleganz auch bei den Rundinstrumenten. Der SL ist ein Luxusgeschöpf und kostet als solches in der Basisvariante 117.096 Euro. Beim Sprit soll sich der Achtzylinder auf bescheidene 9,2 Liter beschränken

Pagode, später der W-107 – und natürlich auch der SLS. Jetzt gibt es eine Neuauflage der Legende. Der SL von Mercedes Benz – ein Gentleman-Roadster kehrt zurück. Und er ist wieder ein Gentleman und zwar vom Scheitel bis zur Sohle, gut aussehend, mit einem Blechkleid, das von leichter Designerhand mit drei Grundlinien gezeichnet wurde. Kühn sitzt der Seitenspiegel direkt auf der Türe, lässig wirkt der integrierte Blinker in Diskokugel-Optik, und einfach schön sind die Stern-Chrombleche im Armaturenbrett, die man aus der Pagode kennt. Überhaupt steckt dieser SL voller Zitate seiner berühmten Vorgänger. Die seitlichen Lufteinlässe – 300 SL, die Chrom-Finnen auf der Motorhaube – 300 SL und auch SLS!

Auch im Innenraum regiert guter Geschmack. Das zweifarbige (schwarz-rot) Lederlenkrad hat Handschmeichler-Qualitäten, der verchromte Mini-Ganghebel mit den eingeprägten Buchstaben SL erinnert an ein auf Samt liegendes Ausstellungsstück – überall Luxus, wohin das Auge schweift. Und manchmal ist es einfach schön, die Dinge dort zu finden, wo sie immer schon waren. Zum Beispiel der Hebel, mit dem man die Handbremse löst.

Der neue Mercedes SL: Leicht, athletisch, luxuriös

Der neue Mercedes SL: Leicht, athletisch, luxuriös

Jawohl, Mercedes-Fans – er ist auch beim neuen SL links unter dem Lenkrad, leider fehlt das charakteristische Schnalzen, wenn der Fußhebel zurückschlägt, ist ja alles elektronisch mittlerweile. Beim Fahren ist der neue SL ein echter SL. Ein Cruising-Weltmeister mit Sprinterqualitäten. Wir fuhren den SL 500 mit acht Zylindern (in den Verkauf kommt auch noch der Sechszylinder mit 306 PS) und holten gelegentlich zum Zwischenspurt aus.

Bulliges Heck: Hier steckt auch der Antrieb, der vom Motor mit 700 Newtonmeter bedient wird

Nach dem Kick-down, der mindestens einen Kick zu lang dauert, galoppieren die 435 Pferde los und machen aus dem Gentleman-Roadster ein Sportgerät (0 auf 100 in 4,6 Sekunden), zwar nicht unbedingt für die Rennstrecken dieser Erde (da gehört ein Gentleman auch nicht hin), aber durchaus geeignet, den Landstraßen einen sportlichen Besuch abzustatten.

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Schnörkelloser Supersportler: Der neue SL

Silber Surfer mit 537 PS

 

Wenig gentleman-like ist hingegen der Tritt unter das Heck, mit dem man berührungsfrei den Kofferraum öffnet – und bei Mercedes auch wieder schließt. Elegant öffnet sich der Deckel, sanft lupft sich das eingeklappte Dach – und schon kann man seine Einkäufe verstauen, ohne sie absetzen zu müssen. Wäre da nicht der verflixte Innenraumdeckel, den man nach wie vor mit der Hand lüften muss. Kleiner Schönheitsfehler, aber war es nicht immer schon so, dass ein kleiner Makel erst wahre Schönheit ausmacht?

Fazit:

SL heißt auch SuperLegende. Auch in diesem Fall!

RDF

Der neue Mercedes-Benz SL 63 AMG

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