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Porsche 911 hätte gereicht: Ferrari-Fahrer bleibt nach Unfall auf Mietkosten für Lamborghini sitzen

Nach einem Unfall mietete sich ein Ferrari-Besitzer während der Reparatur einen Lamborghini – und bleibt nach einem Urteil nun auf einem Großteil der Kosten sitzen.

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Fahraufnahme eines Porsche 911 Carrera 4S (Symbolbild)

Laut Gericht ist einem Ferrari-Fahrer auch ein Porsche 911 als Ersatzwagen zuzumuten (Symbolbild). © Porsche

Celle – Wenn der eigene Ferrari bei einem Unfall beschädigt wird, dann ist das ja schon ärgerlich genug. Und wenn der sündhaft teure Bolide auch noch elf Tage in Reparatur muss, dann braucht es wirklich einen angemessenen Ersatz – das dachte sich zumindest der Besitzer eines verunfallten italienischen Sportwagens und mietete für seine Ferrari-lose Zeit kurzerhand einen Lamborghini als Ersatz. Kommt ja auch aus Italien und ist ja schließlich auch nicht schlecht. Auf der Rechnung standen im Anschluss satte 5.600 Euro – doch die Kfz-Versicherung des Unfallgegners weigerte sich zu zahlen. Der Grund: Ein Porsche 911 oder ein BMW 8er hätten es nach Ansicht der Assekuranz für den Zeitraum von nicht einmal zwei Wochen auch getan. Der Ferrari-Besitzer sah das aber anders und klagte – scheiterte damit aber am Ende auch im Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Celle (Az.: 14 U 23/20), wie 24auto.de berichtet.

Weil das Gericht es ähnlich sah wie die Versicherung des Unfallgegners, bleibt der Ferrari-Besitzer nun auf einem Großteil der Kosten für seinen Miet-Lambo sitzen. Erstattet bekommt er lediglich rund 1.600 Euro – eine Summe die sich aus einem Tagessatz von knapp 150 Euro für einen Mietwagen zusammensetzt, der nach Ansicht des Gerichts ausgereicht hätte. Für diesen Betrag hätte man ein Fahrzeug bekommen, das einen „hohen Fahrkomfort, eine gehobene Bequemlichkeit und eine erheblich überdurchschnittliche Fahrzeugausstattung geboten hätte“, ist im Urteil zu lesen – und das wäre demnach beispielsweise ein hochklassiger Audi oder BMW gewesen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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