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Lichtspiele: Gegen Aufpreis bekommt man beim facegelifteten Audi Q 7 jetzt auch Dioden für Tagfahrlicht und Blinker.

Audi Q7

Geländeriese mit Sparzwang

Mit sparsameren Motoren und leichten optischen Retuschen geht jetzt der Audi Q7 in die zweite Hälfte seines Lebenszyklus.

Der geänderte Kühlergrill trägt nun vertikale Chromstäbe, die überarbeiteten Stoßfänger setzen sich farblich von der Karosserielackierung ab und ein neuer Unterfahrschutz an der Front sorgt für mehr Offroad-Optik. Die Heckleuchten verfügen serienmäßig über LED-Technik, an der Front sind die Dioden gegen Aufpreis für Tagfahrlicht und Blinker zu haben. Im Innenraum findet sich ein nun komfortabler geformter Sitz für den mittleren Fond-Passagier.

Im Mittelpunkt der Modellpflege stehen aber Effizienz und Emissionen. Deshalb rüsten die Bayern den Q7 mit einem sogenannten Rekuperationssystem aus, das Energie beim Bremsen und Rollen zurückgewinnt und so im Schnitt 5 Gramm CO2 pro Kilometer spart. Weil zudem die Motoren überarbeitet wurden, sind alle Varianten sparsamer und sauberer geworden. Neu in der Antriebspalette des Allraders ist etwa eine Sparversion des 3,0-l-V6-Diesel mit 240 PS, die nur 8,9 Liter Kraftstoff auf 100 km benötigen soll. Zusätzlich drückt ein aufwendiges Abgasnachbehandlungssystem mit NOx-Speicherkat und Harnstoffeinspritzung die Abgaswerte auf Euro 6-Niveau.

Der Motor dürfte vor allem für den US-Markt mit seinen strengen Emissionsgrenzwerten interessant sein, in Deutschland werden die meisten Kunden wohl die rund 2000 Euro preiswertere Standardversion des 3,0-l-Diesel wählen. Auch dort sinkt durch den Einsatz eines Bremsenergierückgewinnungssystems und innermotorische Verbesserungen der Verbrauch um 0,7 auf 9,1 Liter je 100 km.

Die anderen Motoren werden nach der Modellpflege um bis zu 0,6 Liter sparsamer als bislang: Der 4,2-lr-V8-Diesel mit 340 PS benötigt nur noch 9,9 Liter auf 100 km, der Verbrauch des 3,6-l-V6-Benziners mit 280 PS sinkt auf 12,1 Liter.

Beim 350 PS starken 4,2-l-V8-Benziner fallen nur noch 12,7 Liter an. Unverändert bei 11,3 Liter bleibt der Wert beim 6,0-l-V12-Top-Diesel mit 500 PS. Für die Kraftübertragung sorgt bei allen Motorversionen standardmäßig eine Sechstufen-Automatik. Die Preise für das 5,09 m lange SUV mit bis zu sieben Sitzplätzen steigen durch die Überarbeitung leicht. Der Basisbenziner kostet ab 51 750 Euro, den Top-Diesel gibt es ab 132 400 Euro.

osw.

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