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Erweiterte Ausstattungsliste: Renaults hat seine erfolgreiche Baureihe Clio modernisiert

Renault macht seinen Frauenliebling Clio noch attraktiver

Mitten in den Kleinwagenboom hinein erneuert Renault den Clio. Die meistverkaufte Baureihe der Franzosen steht als Drei- und Fünftürer sowie als Kombi Grandtour beim Händler.

Ab sofort zeigt sich der Stadt-Flitzer in aktualisiertem Design, einer neuen GT-Version und einer erweiterten Sicherheitsausstattung mit Preisen ab 11 900 Euro. Der Käufer kann zwischen den drei Ausstattungsvarianten Extreme, Dynamique und Luxe wählen.

Dem traditionell besonders auf Frauen wirkenden Clio hat Renault im Zuge der Modellüberarbeitung ein paar Sicken und Kanten spendiert, die insbesondere der Frontpartie mehr Präsenz und Ausdrucksstärke verleihen.

Wenig geändert hat sich im Innenraum. Der ist übersichtlich gestaltet, aber einige Bedientasten verstecken sich kaum einsehbar hinter dem Lenkrad und der Schalter für den optionalen Tempomat sitzt neben dem Handbremshebel - dort würde ihn zunächst niemand vermuten. Dafür sind die Platzverhältnisse auf Vordersitzen und Rückbank reichlich. 288 Liter Kofferraumvolumen sind guter Klassenstandard. Mehr Raum Mehr dran und mehr drin Renault macht seinen Frauenliebling Clio noch attraktiver hat naturgemäß der Kombi zu bieten, der mit Ladevolumina zwischen 403 und 1277 Liter zu den geräumigsten Vertretern seiner Klasse zählt.

Sportlicher Neuzugang in der Antriebspalette ist ein 1,6-l-Benziner mit 128 PS , der ausschließlich in der Modellvariante Clio GT zum Einsatz kommt und in dieser Leistungsstufe schon im Twingo RS arbeitet. Das an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelte Vierzylinder-Triebwerk ist im Prinzip ein alter Bekannter aus Mégane, Scenic und Laguna, wurde aber durch die Modifikation von Ventilen, Ansaugkanälen und Nockenwelle auf ein besseres Ansprechverhalten getrimmt.

Mehr Biss im unteren Drehzahlbereich würde ein Turbobenziner versprechen, den Renault aber nur in einer 1,2-l-Version mit 100 PS im Programm hat. Dabei beweist der kleine Franzose durchaus dynamische Qualitäten. Das für den GT sportlicher abgestimmte Fahrwerk verbindet gesunde Straffheit mit ausgewogenem Abrollkomfort.

Neben dem neuen 1,6-l- Benziner und dem kleinen Turbo bieten die Franzosen zwei weitere Benziner und drei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 75 bis 103 PS an. Außer Konkurrenz fährt der Clio Sport, dessen Leistung Renault im Zuge des Facelifts auf 201 PS gesteigert hat - knackiges Sportfahrwerk und Diffusor inklusive. Trotz der Motorenvielfalt wird sich laut Renault allerdings die Hälfte der deutschen Kunden für den Basisbenziner entscheiden.

Punkten will der überarbeitete Clio auch mit einer erweiterten Ausstattungsliste. ESP ist jetzt in allen Varianten Serie, Kopfairbags gibt es allerdings erst ab der zweiten Ausstattungslinie „Dynamique“; Anti-Submarining-Airbags, die das Durchrutschen unter dem Gurt verhindern sollen, hat wiederum nur der Dreitürer. Bordcomputer und Nebelscheinwerfer sind Standard, CD-Radio und Klimaanlage kosten extra. Das Plus an Serienfeatures gegenüber dem Vorgänger hat je nach Ausstattungslinie eine Preissteigerung von bis zu 400 Euro zur Folge.

osw.

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