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Viele Vorzüge für wenig Geld: Nissans neuer kleiner Pixo ist hauptsächlich für die Stadt gemacht.

Stadtflitzer zum Mini- Preis

Wendig, sparsam und preiswert - so will der Kleinstwagen Nissan Pixo ab Mitte Juni vor allem die Mobilitätsbedürfnisse von Stadtbewohnern befriedigen.

Der in Indien gebaute Fünftürer bietet vier Personen sowie dem Wochenendeinkauf Platz und kostet mit seinem 68 PS starken Dreizylinder-Benzinmotor lediglich 7990 Euro.

Der nur 3,50 m lange Stadtflitzer setzt in Sachen Design auf das Kindchenschema: Große Scheinwerfer, ein freundliches Grinsen im Kühlergrill und eine rundlich gestaltete Karosserie. Für einen Spritzer modische Dynamik sorgt die zum Heck hin aufsteigende Fensterlinie. Im Innenraum geht es der Preisklasse entsprechend eher nüchtern zu. Dominierendes Element ist ein großer Zentraltacho hinter dem Lenkrad, die meisten Bedienelemente sind gut erreichbar in der Mittelkonsole untergebracht. Mehrere kleine Ablagen nehmen die Dinge des Alltags auf, eine große offene Ablage anstelle des Handschuhfachs bietet sogar Platz für einen Straßenatlas.

Raum gibt es auf den Vordersitzen genug. Hinten hält sich das Platzangebot für erwachsene Insassen an Knien und Kopf in Grenzen. Der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung ein schmales Volumen von 129 Liter. Bei erhöhtem Platzbedarf lassen sich die Fondsitze umklappen, so dass das Volumen auf 367 Liter wächst.

Für die Sicherheit der Insassen sorgen bereits in der Basisversion „Visia“ u. a. vier Airbags; außerdem ist eine Servolenkung an Bord. Die zweite Ausstattungslinie „Acenta“ wartet zusätzlich u. a. mit CD-Radio, geteilt umlegbarer Rückbank und elektrischen Fensterhebern auf. Die Fenster für die Fondpassagiere können allerdings nie komplett geöffnet, sondern nur auf Kippe gestellt werden. Zudem fehlt in beiden Ausstattungslinien der Schleuderschutz ESP, der genau wie die Klimaanlage nur gegen Aufpreis zu haben ist. Eine gut ausgestattete Version kommt so auf 10 270 Euro, ist damit immer noch vergleichsweise günstig.

Einziger angebotener Motor ist ein sparsamer 1,0-l-Benziner mit 68 PS. Die Kraftübertragung besorgt ein manuelles Fünfganggetriebe, auf Wunsch ist - selten in dieser Klasse - eine komfortable Vierstufen- Automatik zu haben, die allerdings den Verbrauch in die Höhe treibt. Trotz der geringen Leistung und des kleinen Hubraums reicht der Motor für den nur 1250 kg schweren Kleinstwagen im Stadtverkehr vollkommen aus, auch wenn der Spurt auf Tempo 100 immerhin 14 sek. dauert. Rangieren und Einparken ist ein Kinderspiel, der Wendekreis beträgt lediglich neun Meter. Der Normverbrauch beträgt 4,4 Liter, die CO2-Emissionen liegen deutlich unter der 110-Gramm- Grenze.

Der kleine Pixo punktet unterm Strich als praktischer und flotter Kleinstwagen für die Stadt. Und auch der Preis spricht für sich.

osw.

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