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Mobile Parkverbote treten oft unerwartet auf und können böse Konsequenzen haben.

Gut zu wissen

Mobiles Parkverbot - So vermeiden Sie Ärger und hohe Kosten

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Es kommt meist unerwartet, hat aber für Betroffene nervige Folgen: das mobile Parkverbot. Worauf Sie achten müssen und ob Ihr Auto abgeschleppt werden darf, erfahren Sie hier.

Sie kommen gut erholt aus dem Urlaub und stellen dann erschrocken fest: Ihr Auto ist weg. Zwei Möglichkeiten gibt es nun. Entweder wurde Ihr Fahrzeug gestohlen oder abgeschleppt, weil in Ihrer Abwesenheit ein mobiles Parkverbot eingerichtet wurde. Wir erklären Ihnen, was es mit dem mobilen Parkverbot auf sich hat und wie Sie Ärger vermeiden.

Was ist ein mobiles Parkverbot?

Mobile Parkverbote werden temporär unter anderem für Baustellen, Umzüge, Filmaufnahmen oder Veranstaltungen eingerichtet. Zu erkennen sind die mobilen Parkverbote am typischen Parkverbotsschild, das mit der Dauer des Verbotes ergänzt wird.

Wurde ein mobiles Parkverbot eingerichtet, müssen alle Fahrzeuge, die in diesem Bereich parken, innerhalb von 48 Stunden entfernt werden. Geschieht dies nicht, dürfen Polizei oder Umzugsunternehmen einen Abschleppdienst beauftragen. Tückisch: Betroffene Fahrzeugbesitzer müssen nicht einzeln über das temporäre Parkverbot informiert werden – weder telefonisch noch schriftlich.

Lesen Sie auch: Parken - Was ist ein Werktag und gehört der Samstag auch dazu?

Mobiles Parkverbot: Diese Regeln müssen beim Aufstellen eingehalten werden

Regeln gibt es beim mobilen Parkverbot nicht nur für Autofahrer, auch beim Aufstellen muss einiges beachtet werden. Straßenverkehrsbehörden dürfen nicht von heute auf morgen ein temporäres Parkverbot einrichten, sondern müssen eine Vorlaufzeit einhalten.

Eine gesetzliche Regelung gibt es zwar nicht, aber viele Verwaltungsgerichte verlangen mindestens drei volle Tage Vorlauf für ein mobiles Parkverbot. Das heißt: Drei Tage vor in Krafttreten des Parkverbots muss ein entsprechendes Schild aufgestellt werden.

Das mobile Parkverbot muss durch ein Blechschild ergänzt werden, auf dem die Zeit des Parkverbots vermerkt ist. Zudem muss klar ersichtlich sein, welche Bereiche von dem Parkverbot betroffen sind.

Mobiles Parkverbot: Dürfen Autos einfach abgeschleppt werden?

Wurden seitens des Aufstellers alle Regeln eingehalten, dürfen Autos in mobilen Parkverboten tatsächlich abgeschleppt werden. Für Betroffene kann das richtig teuer und ärgerlich werden, denn für die Abschleppkosten müssen die "Falschparker" aufkommen.

Je nach Region kann dies bis zu 300 Euro kosten. Außerdem können auch noch Standgebühren anfallen. Zusätzlich wird ein Bußgeld in Höhe von bis zu 35 Euro fällig.

Erfahren Sie hier: Auto oder Einfahrt zugeparkt - So wehren Sie sich gegen Falschparker.

Mobiles Parkverbot: So können Sie sich schützen

Wenn Sie einem mobilen Parkverbot vorbeugen wollen, empfiehlt es sich bei längeren Abwesenheiten, Ihr Auto auf einem Privatgrundstück oder in einer Garage zu parken. Haben Sie diese Möglichkeiten nicht, sollten Sie einen Freund oder ein Familienmitglied einbeziehen. Die Person sollte die Verkehrssituation im Auge behalten und regelmäßig nach Ihrem Auto schauen. Im Notfall kann das Fahrzeug dann umgeparkt werden.

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anb

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