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Wer seinen Hund im Auto mitnimmt, der muss ihn sichern. 

Muss man große Hunde im Auto anschnallen?

Hunde gelten rechtlich gesehen als Ladung. Deshalb müssen sie während der Fahrt entsprechend gesichert sein. Doch gilt für sie dann eine Anschnallpflicht wie bei Menschen?

Bello fährt auch im Auto mit. Große Vierbeiner sogar auf dem Rücksitz. Besitzer müssen die Tiere sichern. Ob es in dem Fall ein Gurt sein muss, klärt der Tüv Nord.

Wer seinen Vierbeiner im Auto transportiert, ist laut Paragraf 22 der Straßenverkehrs-Ordnung verpflichtet, den Hund, also die Ladung, "so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausgleichsbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann". Ansonsten droht ein Bußgeld, so der Tüv Nord. Eine Gefährdung wird sogar mit Punkten in Flensburg geahndet.

Es gibt verschiedene Sicherungsarten für Hunde, angefangen vom Hunde-Sicherheitsgurt über spezielle Hunde-Autositze mit eigenem Geschirr bis zur stabilen Transportbox. Große Hunde sollten am besten vom Fahrer durch ein Gitter oder Netz getrennt entweder auf dem Rücksitz oder im Koffer- beziehungsweise Laderaum eines Kombis transportiert werden. Auch gut befestigte und stabile Transportboxen aus Kunststoff oder Metall können nach Angaben des Tüv die Hundesicherheit im Fahrzeug erhöhen.

dpa/tmn

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