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Ein Rußpartikelfilter beim Diesel ist eine wichtige Sache. Allerdings muss man regelmäßig schnelle Fahrten einlegen, damit der Ruß im Filter auch tatsächlich verbrannt wird und der Filter nicht verstopft.

Muss man mit einem Diesel den Partikelfilter freifahren?

Wer sein Diesel-Fahrzeug bevorzugt in der Stadt herumkutschiert, der sollte öfter mal auf einer Autobahn- oder Landstraßenfahrt fest aufs Gaspedal treten. Denn nur bei hohen Betriebstemperaturen kann sich der Filter regenerieren.

Gas geben für den Umweltschutz? Klingt paradox, ist aber bei Dieselfahrzeugen mit einem integriertem Rußpartikelfilter durchaus sinnvoll. Das gilt vor allem für Fahrzeuge, die überwiegend im Stadtverkehr oder auf Kurzstrecken unterwegs sind.

Dann erreicht der Rußfilter nicht die erforderliche Temperatur von rund 600 Grad, die nötig ist, damit er sich regeneriert, also den im Filter angesammelten Ruß verbrennt, erläutert der Tüv Nord.

Passiert das nicht, kann der Filter verstopfen, dann sinkt die Motorleistung. Und im schlimmsten Fall bleibt das Fahrzeug liegen. Zum Teil ist auch eine Warnlampe im Cockpit integriert, um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen, dass ein Problem droht.

um Die Hersteller empfehlen Kurzstreckenfahrern in gewissen Abständen, die für den Filter benötigte richtige Betriebstemperatur zu erreichen. Solche Regenerationsfahrten können je nach Betriebsanleitung zum Beispiel 15 Minuten lang sein, im vierten Gang, bei mindestens 60 Stundenkilometern. Die elektronische Motorsteuerung erkennt über einen Sensor, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, und verbrennt den angesammelten Ruß.

dpa

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