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Die beiden Hunde (hier einer im Bild) erlitten einen Schock, als sich der Wohnwagen überschlug.

Abschleppdienst mit Herz

Nach Wohnwagen-Unfall: Hunde wurden zuerst versorgt

Nach einem Autobahn-Unfall mit Wohnwagen hatten zwei Urlauber aus Bayern klare Prioritäten: Die Einsatzkräfte sollten sich zuerst um die beiden kleinen Hunde kümmern.

Glück im Unglück hatten zwei Urlauber (51 und 63) aus dem Landkreis Eichstätt, als sich ihr Wohnwagengespann nach einen Überholmanöver auf der Rhönautobahn überschlug. Zwar waren Auto und Wohnwagen Totalschaden, aber beiden Insassen wurden nur leicht verletzt. Erwähnenswert war allerdings die Leistung des Abschleppunternehmens.

Zuerst die Hunde - dann die Fahrer

Das Ehepaar wollte sich zunächst nicht ärztlich versorgen lassen, da sie zwei kleine Hunde dabei hatte, die wohl nach dem Unfall unter Schock standen. Allerdings waren sie auf dem Rücksitz des Autos vorschriftsmäßig angeschnallt, so dass sie offenbar nicht schlimmer verletzt waren. Erst die Beamten der Autobahnpolizei Petersberg - selbst Tierhalter- konnten sie überzeugen, dass ihre Lieblinge bei ihnen gut aufgehoben sind. Dann kam das Abschleppunternehmen aus Bad Brückenau. Letztlich wurde ein Abschleppfahrzeug abgekoppelt, die beiden Hunde in Decken gepackt und nach Fulda in einen Tierklinik zur Untersuchung gebracht. Ein "Rund-um-Service" der nicht selbstverständlich ist.

Insgesamt entstand laut dem Polizeipräsidium Osthessen ein  Sachschaden von rund 15.000 Euro. Die beiden Urlauber wurden mit Rettungswagen in ein Fuldaer Krankenhaus gebracht.

ots

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