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Er bleibt der schnellste 911er - der Turbo S. Mit dem Facelift hat Porsche seinem Top-Modell jetzt noch einmal ein wenig Leistung mehr spendiert.

Nachschlag für den Turbo

Porsche 911 mit bis zu 580 PS

In weniger als drei Sekunden von Null auf Hundert? Mit dem neuen 911 Turbo S ist das kein Problem. Allerdings hat so viel Fahrspaß seinen Preis - weitere Extras inklusive.

Mit einem Nachschlag für den Turbo und den Turbo S rückt Porsche jetzt die Rangfolge in der 911-Familie wieder zurecht. Nachdem in diesem Herbst auch die Basisvarianten des Sportwagens aufgeladene Motoren bekommen haben, spendiert der Hersteller nun den Top-Modellen mehr Leistung.

Der 911 Turbo kommt deshalb künftig auf 397 kW/540 PS und der Turbo S steht sogar mit 427 kW/580 PS in der Liste, teilte der Stuttgarter Hersteller mit und kündigte die Markteinführung für Ende Januar an. Preise beginnen bei 174 669 Euro für den Turbo und 202 872 Euro für den Turbo S jeweils als Coupé. Das entsprechende Cabrio kostet rund 13 000 Euro mehr.

Für die Modellpflege hat Porsche neben den Einlasskanälen und dem Verdichter auch die Motorsteuerung des 3,8-Liter-Motors modifiziert. So gibt es nun eine "Dynamic Boost"-Funktion, die den Ladedruck auch beim Lastwechsel hält. Außerdem übernehmen die Turbo-Varianten den "Sport Response Button" der anderen Elfer-Versionen, mit dem man das Auto auf Knopfdruck für 20 Sekunden in den jeweils schärfsten Modus schalten kann.

Die Fahrleistungen verbessern sich durch die Änderungen merklich, teilt Porsche mit. So beschleunigt der Turbo nun in 3,0 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h. Für dem Turbo S nennt der Hersteller sogar 2,9 Sekunden und 330 km/h. Dabei geht der Verbrauch für beide Varianten um 0,6 Liter zurück und liegt nun bei 9,1 Litern für die Coupés und 9,3 Litern für die Cabrios. Das entspricht CO2-Werten von 212 g/km und 216 g/km.

Von außen an dezenten Designretuschen und einer neuen Abdeckung über dem Motor zu erkennen, gibt es für die Turbos wie für alle 911-Varianten außerdem eine Reihe neuer Extras, teilt Porsche mit. So montieren die Schwaben ein neues Navigationssystem mit Online-Zugang, bieten einen radargestützten Spurwechsel-Assistenten an und bauen ein Liftsystem ein, mit dem man den Porsche zum Schutz der Buglippe vor Bordsteinen auf Knopfdruck um vier Zentimeter anheben kann.

dpa/tmn

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