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Vom Naturburschen zum Schönling: Die dritte Generation Kia Sportage.

Vom Naturburschen zum Schönling

Dass Kia Autos baut, bei denen ausschließlich der Preis regiert, soll nach dem Willen der in Frankfurt ansässigen Europa-Zentrale der Vergangenheit angehören.

Viel verspricht man sich in der Theodor-Heuss-Allee vom neuen Sportage, der einst rechteckig-robuste Soft-Allrader hat sich im Frankfurter Design-Center unter der Leitung von Peter Schreyer in einen Schönling verwandelt, bei dem nicht nur der Preis von 19 950 Euro Kundschaft anlocken dürfte.

Schreyer, in seiner Zeit bei Audi unter anderem für den TT verantwortlich, zeichnete eine Karosserie mit hohen Schultern und schmaler Fenstergrafik, ähnlich einem Sportwagen. Markant sind der trapezförmige Oberkante der Windschutzscheibe und die voluminöse C-Säule. Der „Tigernose“-Kühlergrill soll sich quer durch die Modellpalette als Kia-Markenzeichen etablieren.

Kia Sportage 2.0 CRDi AWD

Länge: 4,44 Meter

Breite: 1,86 Meter

Höhe: 1,64 Meter#

Leistung: 136 PS

Spitze: 181 km/h

Verbrauch: 6 Liter

Co2: 147 g/km

Preis: 25 600 Euro (Diesel)

Der dynamische Anspruch des in Rüsselsheim entwickelten und in der Slowakei für den Weltmarkt produzierten Geländegängers lässt sich in Zahlen ausdrücken: Die dritte Generation ist um neun Zentimeter länger, um sechs Zentimeter flacher und geringfügig breiter (15 mm), aber vor allem um bis zu 160 Kilogramm leichter geworden. Zur Markteinführung rollt der Sportage als Diesel-Version mit 2,0-Liter-Vierzylinder und Common-Rail-Technik an, der 136 PS leistet, sowie mit einem 163 PS starken Benzin-Direkteinspritzer. Ende des Jahres folgen ein 1,7-Liter-Selbstzünder (115 PS) sowie ein 140 PS starker 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer, den es ausschließlich mit Frontantrieb gibt. Gegen 300 Euro Aufpreis verfügen die beiden kleinen Motoren über ein Start-Stopp-System, das den CO2-Ausstoß unter 140 g/km drückt.

Dynmisch mit Anspruch: Der neue Kia Sportage

Schreyer, in seiner Zeit bei Audi unter anderem für den TT verantwortlich, zeichnete eine Karosserie mit hohen Schultern und schmaler Fenstergrafik, ähnlich einem Sportwagen. Markant sind der trapezförmige Oberkante der Windschutzscheibe und die voluminöse C-Säule. Der „Tigernose“-Kühlergrill soll sich quer durch die Modellpalette als Kia-Markenzeichen etablieren. Der dynamische Anspruch des in Rüsselsheim entwickelten und in der Slowakei für den Weltmarkt produzierten Geländegängers lässt sich in Zahlen ausdrücken: Die dritte Generation ist um neun Zentimeter länger, um sechs Zentimeter flacher und geringfügig breiter (15 mm), aber vor allem um bis zu 160 Kilogramm leichter geworden.

Zur Markteinführung rollt der Sportage als Diesel-Version mit 2,0-Liter-Vierzylinder und Common-Rail-Technik an, der 136 PS leistet, sowie mit einem 163 PS starken Benzin-Direkteinspritzer. Ende des Jahres folgen ein 1,7-Liter-Selbstzünder (115 PS) sowie ein 140 PS starker 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer, den es ausschließlich mit Frontantrieb gibt.

Zur Serienausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, CD-Radio mit USB-, AUX- und iPod-Anschluss, Bordcomputer und elektrische Fensterheber.

Gegen 300 Euro Aufpreis verfügen die beiden kleinen Motoren über ein Start-Stopp-System, das den CO2-Ausstoß unter 140 g/km drückt. Ab Werk sind manuelle Sechsgang-Getriebe Standard, nur der große Benziner hat fünf Gänge. Für die 2,0-Liter-Modelle bietet Kia ein Sechs-Stufen-Automatikgetriebe an. Die Verbräuche liegen zwischen 5,5 und 8,2 Liter. Das Allrad-System Dynamax basiert auf einer elektrohydraulischen Lamellenkupplung, die das Drehmoment zwischen den Achsen verteilt. Dank neuer Sensorik erkennt es kritische Situationen früher. Die gleichmäßige Drehmomentverteilung lässt sich per „Lock“-Taste arretieren. Der Kofferraum fasst 326 Liter und wächst nach Umlegen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne auf 1 353 Liter, die geräumigen Ablagen im Ladeboden nicht eingerechnet.

In der Slowakei gebaut.

Bergan- und Bergabfahrhilfe sind wie ESP und Traktionskontrolle sowie adaptives Bremslicht bei allen Varianten obligatorisch. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, CD-Radio mit USB-, AUX- und iPod-Anschluss, Bordcomputer, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung sowie Leichtmetallfelgen. Die nächsthöhere Stufe „Vision“ hält zudem unter anderem LED-Tagfahrlicht, Park- und Regensensor bereit. Darüber rangiert „Spirit“, die zum Beispiel Xenon-Scheinwerfer, schlüsselloses Zugangssystem, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Navigationssystem enthält. Ergänzend hat Kia verschiedene sinnvolle Pakete geschnürt. (cm)

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