Neo-Zafira

- Gutes noch besser zu machen, fällt schwer. Wenn aber andere aufholen, muss man sich etwas einfallen lassen. Unter den Kompaktvans hat der Opel Zafira lange Zeit den Ton angegeben. Das variable Sitzkonzept, das bis zu sieben Personen in einem Wagen mit moderaten Pkw-Ausmaßen Platz bietet, hat seit 1999 über 1,4 Millionen Käufer überzeugt. Zum Ende der Laufzeit der ersten Generation musste der Zafira jedoch seinen Spitzenplatz an den neuen VW Touran abgeben.

Um Kunden zurückzugewinnen, standen die Rüsselsheimer Ingenieure bei der nun vorgestellten zweiten Generation des Siebensitzers also ganz schön unter Zugzwang - zumal mittlerweile weitere Wettbewerber wie etwa die Mercedes-Benz B-KIasse, der Honda FR-V oder der Mazda5 in den Startlöchern stehen. Diese Marktsituation macht deutlich, warum es so wichtig war, die Preisliste für den neuen Zafira knapp unter 20 000 Euro beginnen zu lassen, eben auf dem gleichen Niveau wie bei den schärfsten Konkurrenten. <BR><BR>Mit exakt 19 990 Euro startet die zweite Generation aus Rüsselsheim und ist damit unter Berücksichtigung der jeweiligen Serienausstattung noch knapp 400 Euro günstiger als der Vorgänger. Ab dem 9. Juli werden die ersten Neo-Zafira ausgeliefert. Angeboten wird der 4,47 Meter lange Van, der dank eines genialen Klappmechanismuses sieben Sitze oder nun bis zu 1820 Liter Laderaum mitbringt, zunächst mit drei Diesel- und vier Benzin-Motoren, die bei 1,6 bis 2,2 Liter Hubraum ein Leistungsspektrum von 100 bis 200 PS abdecken. Dabei verbraucht der sparsamste der allesamt serienmäßig mit Partikelfilter bestückten Diesel nach Werksangaben im Normzyklus 6,1 Liter. <BR><BR>Der schnellste Benziner erreicht 222 km/h. Mit diesen sieben Motoren wird es Opel aber nicht bewenden lassen. Für den Herbst haben die Rüsselsheimer noch eine sportliche OPC-Version mit 240 PS und einer Spitze von 231 km/h sowie für Anfang nächsten Jahres eine sparsame CNG-Variante für den Mischbetrieb mit Benzin und Erdgas im Köcher. Serienmäßig rüstet Opel den Zafira u. a. mit sechs Airbags, ESP, Tempomat, Zentralverriegelung und elektrischen Fensterhebern aus. Eine Klimaanlage ist ab dem zweiten Ausstattungsniveau in Serie an Bord. Gegen Aufpreis gibt es noch u. a. ein Panoramadach mit zusätzlichen Staufächern (1200 Euro) und ein schlüsselloses Zugangssystem (420 Euro). 

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