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Neue Mercedes M-Klasse für Papst Benedikt XVI.

Dienstwagen ist eine M-Klasse

Das neue Papstmobil

Der Papst hat ein neues diamant-weiß lackiertes Auto: eine umgebaute M-Klasse von Mercedes. Das hat Tradition, seit mehr als 80 Jahren stammen die Dienstwagen aus Stuttgart.

Beim neuen Papamobil ist die Kuppel höher und länger, dadurch herrscht im Innenraum mehr Platz und auch der Einstieg ist komfortabler. Der Thron ist mit dem gestickten Wappen des Heiligen Vaters versehen. Eine größere Glasfläche ermöglicht auch eine bessere Sicht auf den Papst.

Um den häufigen Transport des Reisemobils im Flugzeug zu erleichtern, hat Mercedes den Wagen um einige Zentimeter flacher gebaut. Ansonsten ist das Papstmobil natürlich mit den neuesten technologischen Komponenten der aktuellen M-Klasse ausgestattet.  Neun Monate haben die Umbauarbeiten an dem Sonderfahrzeug gedauert. Das neue Gefährt ersetzt nun eine alte M-Klasse, die 2002 an Papst Johannes Paul übergeben wurde.

Ob Reise oder öffentliche Auftritte: Seit über 80 Jahren stammen die Dienstwagen des katholischen Kirchenoberhaupt aus Stuttgart.

Der erste Mercedes-Benz für einen Papst war eine Nürburg 460 Pullman-Limousine für Pius XI. im Jahr 1930. In den 1960er Jahren erhielt Johannes XXIII. ein 300d Landaulet als Cabrio mit Automatikgetriebe. Nach ihm nutzte Paul VI. erst einen Mercedes-Benz 600 Pullman-Landaulet, später dann einen 300 SEL. Ab den 1980er Jahren fuhr Johannes Paul II. erstmals mit einem auch so bezeichneten „Papamobil“, einer umgebauten G-Klasse, zu den Feierlichkeiten auf dem Petersplatz. Ab 2002 war er meist im Vorgängermodell des neuen Papamobils unterwegs, das bisher auch Benedikt XVI. nutzte.

Heiliges Blechle: Das ist das neue Papamobil

Heiliges Blechle: Das ist das neue Papamobil

Die Papamobile sind nach Ende ihrer Einsatzzeit in der Sammlung des Vatikans und im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart zu sehen.

ml/tz

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