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Ausweitung der Kampfzone: Den Modellen C63 AMG T-Modell und C63 AMG folgen im Juni die "Einstiegsversionen" C450 AMG und C450 AMG T-Modell (v.l.n.r.). Foto: Daimler

Neue Breitensportler: AMG erweitert Modellangebot

Faro (dpa/tmn) - AMG öffnet sich ein wenig für den Breitensport: Die neuen "AMG Sportmodelle" sollen preiswerter werden. Den Anfang macht dabei der Mercedes C450 AMG. Danach folgt der Mercedes-AMG C63 AMG.

Wenn die Scharfmacher von Mercedes im Juni den neuen C450 AMG an den Start bringen, soll der Einstieg in die Markenwelt deutlich günstiger werden, kündigte das Unternehmen bei der Präsentation in Faro an. Einen exakten Preis wollte AMG zwar noch nicht nennen. Doch solle der erste Vertreter der neuen "AMG Sportmodelle" für unter 60 000 Euro in den Handel kommen. Der ebenfalls neue Mercedes-AMG C63 AMG startet demgegenüber bei 76 100 Euro. Beide Modelle gibt es für etwa 1700 Euro mehr auch als Kombi.

Die AMG Sportmodelle, die künftig in zahlreichen Baureihen angeboten werden sollen, basieren dem Hersteller zufolge immer auf dem stärksten Serienmodell, bekommen aber neben einem nachgeschärften Design auch ein adaptiertes Fahrwerk, serienmäßigen Allradantrieb und mindestens zehn Prozent mehr Leistung.

Für den drei Liter großen V6-Motor des C450 AMG bedeutet das 270 kW/367 PS und bis zu 520 Nm. Damit beschleunigt die Limousine in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird bei 250 km/h abgeregelt. Als Verbrauch nennt Mercedes 7,6 Liter (CO2-Ausstoß: 178 g/km).

Der C63 AMG wird von einem neuen V8-Turbo angetrieben, der aus dem frisch eingeführten GT stammt. Er leistet in der Grundversion 350 kW/476 PS und kommt im S-Modell auf 375 kW/510 PS. Das reicht für Sprintwerte von 4,1 und 4,0 Sekunden und ein Spitzentempo, das auf Wunsch erst bei 290 km/h limitiert wird. Der Verbrauch liegt unabhängig von der Leistung bei 8,2 Litern (CO2: 192 g/km).

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