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Weltauto: Mit nur leichten regionalen Modifikationen wird der neue Focus angeboten

Das ist der neue Ford Focus

In die Fußstapfen des legendären Ford Model T aus dem Jahre 1908 soll ab 2011 der neue Ford Focus treten. Das Modell soll sich souverän in der ganzen Welt durchsetzten.

Wie der damalige Weltbestseller will auch der in Europa entwickelte Kompaktklässler mit seinen Eigenschaften Kunden aller Herren Länder überzeugen.

Das neue Weltauto stammt aber nicht aus Detroit, sondern aus Köln Merkenich. Nicht zuletzt daher nimmt er sich beim Design den Stil der Europa-Modelle zum Vorbild: Dynamische Formen und sportliche Linien prägen die Karosserie.

An der Front geben große Scheinwerfer Charakter, die Flanken zeigen markante Linien, das Dach fällt zum Heck hin sanft ab. Typische Design-Merkmale des Vorgängers sind verschwunden: Die Rückleuchten sind nicht mehr senkrecht in den C-Säulen untergebracht, die Kotflügel nicht mehr so deutlich konturiert. Die Größe ändert sich gegenüber dem Vorgänger kaum und bleibt bei knapp 4,40 Metern. Einen großen Sprung will Ford auch bei der Innenraumgestaltung machen.

Bunte Vielfalt: Beim Cockpitdesign will Ford neue Maßstäbe setzen.

Dort soll der Focus zum mittlerweile allen aktuellen Wettbewerbern enteilten VW Golf aufschließen. Vor allem die fahrerzentrierte mächtige Mittelkonsole fällt ins Auge. Beim Antrieb wird es länderspezifische Unterschiede geben. In den meisten Märkten dürften aber auch die neuen Sparturbos des Konzerns zum Einsatz kommen. Die sogenannten Ecoboost-Motoren sind nach der aktuellen Downsizing-Mode konstruiert und vereinen kleine Hubräume mit großer Leistung. Mehrere Ausbaustufen sind geplant und sollen ein Leistungsband von rund 100 PS bis 180 PS abdecken. In Europa wird es zusätzlich die bekannten Dieselmotoren geben. Eine Elektro- und eine Hybridversion ist ebenfalls geplant. Das Fahrwerk dürfte zumindest in Europa ähnlich knackig abgestimmt werden wie bei der aktuellen Generation.

Focus mit Stufenheck: Die Sedan-Variante dürfte in den USA eine deutlich größere Rolle spielen als die Steilheck-Version.

Der Ford Focus ist nicht das erste Weltauto-Projekt nach dem T-Modell, das Ford in Angriff genommen hat. Die bisherigen Versuche sind jedoch gescheitert. So kam Anfang der 80er-Jahre der Ford Escort entgegen den ursprünglichen Plänen in zwei Versionen auf den Markt, da die Verantwortlichen in den USA und Europa jeweils zahlreiche marktspezifische Änderungen verlangten. Ähnlich erging es Anfang der 90er-Jahre dem Ford Mondeo. Und auch der aktuelle Ford Focus sollte eigentlich ein Weltauto sein, wäre aber für den amerikanischen Markt zu teuer geworden. Das soll diesmal anders sein: Das Basisauto ist für den US-Kunden konzipiert, für Europa gibt es eine technisch aufgerüstete Version.

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