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Darf es ein bisschen GT sein…: Ja es darf! Die Front des neuen SL wird sportlicher.

Charaktergesicht

Schnauze, hier ist der neue Mercedes SL!

Wenn in der Autobranche von einem Facelift die Rede ist, dann muss man in der Mitte eines Modellzyklus (sieben Jahre) oft mal mit der Lupe hinsehen, was sich denn nun verändert hat. Nicht so beim neuen Mercedes SL.

Schnauze, hier kommt der Neue! Denn die Frontpartie hat sich stark verändert, sie ist richtig frech und sportlich geworden. Ein Hauch des Supersportlers AMG GT umweht den neuen SL, der ab Frühjahr 2016 auf den Markt kommt. Diamant-Kühlergrill, LED-Schweinwerfer, markantere Lufteinlässe in der Front und die Powerdomes auf der ­Motorhaube geben dem Luxuscabrio ein neues (sportlicheres) Charaktergesicht.

Motoren - Mercedes SL

Mehr Sport – das gilt auch für das Motorenprogramm: Die ohnehin schon knackige Einstiegsmaschine, der Dreiliter V6-Biturbo (SL 400), steigert seine Leistung um 34 auf jetzt 367 PS, das Drehmoment erreicht die runde Zahl von 500 Nm. Alles beim alten bleibt beim 500er (4,7-Liter-Biturbo-V8 mit 455 PS); die AMG-Varianten SL 63 und SL 65 für die – wie man so schön in Bayern sagt – ganz Gwappelten aus dem Morgenland kommen mit märchenhaft unvernünftigen 585 PS (900 Nm Drehmoment) respektive 630 PS (1000 Nm) daher. Und auch bei der Auspuffanlage haben die Techniker nachgeschärft. Das gilt vor allem für den 400er, der sich bislang ein wenig schwer getan hat, einen zur Motorisierung adäquaten Sound hinzulegen. Das soll, wie man hört, nun besser werden. Nur logisch, dass sich nicht nur bei Optik, PS und Klang etwas ändert sondern auch beim Fahrwerk. Noch mehr Dynamik versprechen die nun zur Verfügung stehende Sport-Plus-Abstimmung sowie die bereits im dem S-Klasse-Coupé eingebaute Kurvenneigetechnik, die dem Fahrer eine Art von Zweiradgefühl bescheren soll.

Sportwagen Ikone

Coupé und Cabrio in einem: Der SL ist ein echter Allrounder.

Noch ein paar Jahre soll die siebte Ausgabe der Sportwagen-Ikone, die es seit Mitte der Fünfziger gibt, vom Band rollen. Dann steht der Modellwechsel zur achten Generation an. Wie man hört, soll der Nachfolger (ab 2020) dann noch dynamischer werden und seinem Kürzel SL (Super Leicht) wieder alle Ehre machen. Ob es dann sogar wieder ein Stoffverdeck geben wird, wie die Auto Bild spekuliert, das ist Zukunftsmusik. Näher liegt da schon das Facelift des SLK, das im nächsten Jahr ansteht. Vielleicht gelingt ja ein ähnlich großer Wurf wie beim neuen SL.

Luxusroadster: Der neue Mercedes SL

RDF

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