Polizei stoppt verdächtige Person - Kölner Dom evakuiert

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Die neuen Navis

- Beifahrer werden arbeitslos, Straßenkarten eingemottet. Denn Auto-Navigationsgeräte erleben inDeutschland einen beispiellosen Boom. Zwei Millionen wurden 2006 verkauft, viermal so viel wie im Jahr davor. Und heuer soll der Absatz weiter steigen - dank ganz neuer Modelle, die immer günstiger werden und trotzdem immer mehr bieten. Gerade haben die Hersteller auf der Cebit in Hannover ihre Highlights für 2007 präsentiert. Wir stellen hier die neuen tragbaren Navis vor, die längst viel mehr können als nur den Weg anzuzeigen.

FALK: Das neue Topmodell von Falk ist der P300 (450 Euro), der sich fest ins Auto einbauen lässt. Vorteil: Navi-Ansagen und die Musik des integrierten MP3-Players kommen dann in bester Qualität über die Autolautsprecher. Außerdem ist die neue Version des Stauwarners TMC integriert: TMC Pro bezieht Stau-Meldungen noch schneller und zuverlässiger in die Streckenführung mit ein. Daneben bietet Falk zwei neue Einsteiger- Modelle an: Der E30 (230 Euro) und der E60 (270 Euro) konzentrieren sich ganz auf Navigation und einfache Bedienung, verzichten auf Technik-Spielereien. Unterschied: Der E30 hat Detailkarten nur für Deutschland, Österreich und die Schweiz an Bord, der E60 kommt in 16 europäischen Ländern zurecht. Immer noch topaktuell ist der N200. Das 400-Euro-Gerät hat einen besonderen Gag eingebaut, der immer mehr in Mode kommt: einen Blitzwarner! Der N200 warnt sowohl vor Ampel-Blitzern als auch vor Geschwindigkeits-Radarfallen. Aber Achtung: Diesen Service dürfen Sie nur vor der Fahrt für die Reiseplanung nutzen. Während der Fahrt muss der Blitzwarner in Deutschland und weiteren europäischen Ländern ausgeschaltet bleiben -sonst droht Ärger mit der Polizei.

BLAUPUNKT: Der BMW unter den Navis ist der neue Lucca 5.2 von Blaupunkt. Mit zwei Gigabyte eingebautem Speicher, Straßendaten aus 41 Ländern, TMC, MP3-Player, Fotoalbum, Videobetrachter und Edel-Design ist das Gerät schon ein kleiner Computer -aber mit 480 Euro immer noch etwas günstiger als beispielsweise das Top-Modell Go 910 von Tom- Tom. Mit 270 Euro deutlich billiger ist der kleine Bruder, der Lucca 3.3 (Foto). Er kennt sich "nur" in 20 Ländern aus, verzichtet auf TMC, bekam aber zuletzt in Tests Bestnoten. CarHifi schreibt in seiner März-Ausgabe: "Unser Preistipp ist der Lucca 3.3. Neben seinem günstigen Preis überzeugte er mit einer sehr guten und ausgereiften Navigation. Routenberechnung, GPS–Empfang und Positioniergenauigkeit erhielten exzellente Bewertungen."

MERIAN: Die Reise-Profis führten auf der Cebit ihr erstes Navigerät überhaupt vor. Der Merian Scout Navigator gilt nach Meinung des Herstellers nicht mehr als schnödes Navi, sondern als PTA. Das steht für Personal Travel Assistant, auf Deutsch: Persönlicher Reise-Assistent. Klingt nach viel, kann aber auch viel: Das Gerät hat Audiobeiträge zu mehr als 800 deutschen Sehenswürdigkeiten gespeichert. Wenn Sie an einer Attraktion, einer schönen Stadt oder an einem entsprechenden braunen Autobahnschild vorbeifahren, erzählt Ihnen der PTA alles, was Sie wissen müssen. Oder Sie geben ein, dass Sie zwei Stunden Zeit haben -und der Merian rechnet aus, welche Sehenswürdigkeiten Sie in dieser Zeit erreichen können. Kartenmaterial für ganz Europa und TMC sind inbegriffen. Das Gerät kommt im Sommer, der Preis steht noch nicht fest.

FALK MOBILE NAVIGATOR: Noch ein Trend von der Cebit: Handys und Navigationssysteme wachsen immer mehr zusammen. Falk bietet mit dem Mobile Navigator (230 Euro) Lösungen für Smartphones und einige Nokia- Handys an. Mit Navi- Software und einem GPSEmpfänger werden die Telefone zu vollwertigen Navi- Geräten. Andere neue Smartphones wie der Blackberry 8800 (derzeit nur mit Vertrag, 180 Euro bei TMobile) oder der Asus P535 (639 Euro) haben die Navigation schon eingebaut. Der Trend ist klar: Mittelfristig soll die Navi-Funktion fürs Handy so selbstverständlich werden wie heute die eingebaute Kamera.

NAVIGON: Die Firma lieferte bisher nur Kartenmaterial für Navi-Geräte, stellte nun auf der Cebit ihre ersten eigenen Modelle vor. Auch hier gibt's einige interessante Ideen: Ein Fahrspur- Assistent achtet darauf, dass Sie auf unübersichtlichen Straßen nicht vom Weg abkommen. Eine Blitzerdatenbank warnt vor 15 000 fest installierten Radarfallen. Außerdem können Sie sich ausrechnen lassen, auf welcher Strecke Sie am wenigsten Benzin verbrauchen. Der 3100 mit Karten für den deutschsprachigen Raum kostet 249, die Europa- Version 3310 exakte 329 Euro.

MAGELLAN: Den Magellan Crossover für 400 Euro können Sie nicht nur im Auto verwenden, sondern auch zum Wandern oder auf dem See. Denn neben der normalen Navigation bietet er auch topografische Karten, Kompass, Höhenmesser und bei Bedarf eine automatische Umrechnung von Geschwindigkeiten und Entfernungen in Knoten und Seemeilen.

NAVIFLASH: Der Naviflash 1060 wurde bereits 2006 von den Lesern der Zeitschrift Connect zum Produkt des Jahres gewählt. Auf der Cebit war nun der Nachfolger 1060i zu sehen, der jetzt Kartenmaterial für 28 Länder an Bord hat. Highlight bleibt aber neben perfekter Navi-Technik die TV-Funktion des 1060i. Das Gerät hat einen DVB-T-Empfänger an Bord -das heißt, in Gebieten, in denen das digitale Antennen-TV zu empfangen ist, können Sie also auch fernsehen. Während der Fahrt ist das natürlich nicht erlaubt -aber dafür hat der 1060i auch ein "Mobility Pack" dabei. Mit diesen Akkus können Sie mit dem Navi drei Stunden lang am See oder im Biergarten fernsehen. Der Komfort hat seinen Preis, der 1060i kostet 799 Euro. tz-Tipp: Den fast gleichwertigen Vorgänger 1060 gibt's bei Amazon. de derzeit als Schnäppchen für 457 Euro.

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