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Ab Ende Oktober im Handel: Die vierte Generation des BMW 7er. Foto: BMW

Neuer BMW 7er startet bei 81 900 Euro

Die vierte Generation des BMW 7er rollt Ende Oktober in den Handel. Die Luxuslimousine des bayerischen Herstellers kostet mindestens 81 900 Euro und ist damit etwa 5000 Euro teurer als der Vorgänger.

München (dpa/tmn) - Der neue BMW 7er soll Ende Oktober in den Handel kommen. In München hat der Hersteller die vierte Generation der Luxuslimousine erstmals präsentiert.

Die Preise für den neuen BMW 7er beginnen dem Unternehmen zufolge bei 81 900 Euro für den 730d und liegen damit knapp 5000 Euro über dem Vorgänger. Angeboten wird der 7er in der 5,10 Meter langen Standardversion oder für 5800 Euro Aufschlag als Li mit 14 Zentimeter verlängertem Radstand.

Das Basismodell des 7ers fährt mit einem weiterentwickelten Sechszylinder-Diesel, der nun 195 kW/265 PS leistet. Er verbraucht 4,5 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 119 g/km. Der 740i ist als Benziner für 87 600 Euro aufwärts mit ebenfalls sechs Zylindern und drei Litern Hubraum erhältlich. Er erreicht 240 kW/326 PS, verbraucht 6,6 Liter und hat einen CO2-Ausstoß von 154 g/km.

Bis zum späteren Debüt des V12-Motors wird die Spitze markiert vom 4,4 Liter großen V8-Motor im 750i, der mindestens 107 500 Euro kostet und serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet ist. Er steht mit 330 kW/450 PS, 8,1 Litern und 189 g/km in der Liste. Später wird es den 7er laut BMW erstmals auch als Plug-in-Hybrid geben, teilt BMW mit. Der 740e soll auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS kommen, bis zu 40 Kilometer elektrisch fahren und einen Normverbrauch von 2,1 Litern erreichen (CO2: 49 g/km).

Dass die Motoren bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen, liegt laut BMW unter anderem am reduzierten Gewicht von bis zu 130 Kilogramm. Der bayerische Hersteller hat erstmals eine Rohkarosserie bei einem Großserienmodell mit einem nennenswerten Karbonanteil konstruiert. Für mehr Komfort sorgen soll unter anderem eine Zweiachs-Luftfederung, ein optimierter Wankausgleich und eine Software, die Fahrbahnunebenheiten im Voraus erkennen kann.

Bei den Assistenzsystemen hat BMW ebenfalls nachgerüstet: Bei der Spurführung hilft ein aktiver Lenkeingriff bis Tempo 210. Außerdem lässt sich der Tempomat per Knopfdruck an das vorgeschriebene Tempolimit anpassen. In engen Parklücken können Autofahrer die Limousine künftig per Fernbedienung am Schlüssel einparken.

Neu auf der Ausstattungsliste stehen auch Komfortextras wie ein Glasdach mit beleuchteter Sternengrafik, ein elektronischer Parfümspender, ein Tablet-Computer zur Steuerung des Infotainment-Systems sowie ein "Wellness"-Paket für den Fond, der mit Liegesesseln und einer elektrisch aus dem Beifahrersitz klappbaren Fußstütze ausgerüstet werden kann. Seine offizielle Premiere feiert das Modell auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September in Frankfurt am Main.

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