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Kuhfellmuster auf den Sitzen: Toyota zeigt auf der IAA die Nobelvariante iQ Collection auf Basis des Stadtautos iQ.

Neuer Trend: So klein ist Luxus

Neben den neuesten Luxuslimousinen, Studien mit Elektro-Antrieb oder dem Brot-und-Butter-Auto sieht man auf der IAA in Frankfurt auch kleine, aber schicke und sogar luxuriöse Gefährte.

Dass diese Autos im Trend sind, daran zweifeln Fachleute nicht. Fast jeder Hersteller hat demnächst neue, attraktive Kleinwagen im Programm.

BMW habe mit dem neuen Mini bereits vorgemacht, dass die Strategie eines edlen Kleinwagens aufgeht. Immer mehr Autokäufer denken, es müsse nicht mehr das große Auto sein - ein Kleinwagen tue es vielleicht auch. Dieser soll dann aber Premium sein. Wie weit sich so eine erfolgreiche Grundidee ausschlachten lässt, zeigt BMW mit einem Mini-Coupé. Das wird zwar offiziell noch als Studie deklariert, BMW hat die Serienfertigung aber schon angekündigt.

Auch Toyota belässt es nicht dabei, den kleinen iQ von der Nobelmarke Aston Martin aufpeppen zu lassen: Die Japaner zeigen zwei Studien, die Ideen für künftige Individualisierungsprogramme rund um den iQ zeigen. Der iQ Sports beweist, dass sich selbst ein solches Miniatur- Mobil optisch in einen Sportwagen verwandeln lässt. Idee Nummer zwei ist der iQ Collection - mit Leder und Kuhfellmuster im Innenraum die Nobelvariante.

Individualisierung rund um die kleinen Luxus-Mobile ist ohnehin ein großes Thema - auf das auch Citroën mit dem DS3 setzt, einer Edelausführung auf Basis des C3. Neben dem aufgewerteten Design mit „schwebend“ wirkendem Dach und angedeuteter Haifischflosse an den Flanken sollen vor allem zahlreiche Extras und farbliche Kombinationsmöglichkeiten die Kundschaft davon überzeugen, etwas mehr auszugeben: Das Dach kann in vier Farben lackiert werden, auch für Außenspiegel und Schutzleisten gibt es Lack oder Chrom. Und beim Schalthebel stehen sogar sieben Kombinationen aus Chrom, Farbe und Leder zur Verfügung.

Dass sich Mini und Luxus auch mit ein wenig Retro vertragen, zeigt auf der IAA ebenfalls Citroën: Die Studie Revolte zitiert die legendäre Ente. Anders als einst im 2 CV gibt es aber reichlich Leder und Velours für die Passagiere unterm weißen Lederfaltdach.

Mancher Hersteller versucht sogar, sich an den Trend zum kleinen Luxus ohne neues Modell anzuhängen. So zeigt Lancia den zur Studie Elle umgemodelten Ypsilon. Das Einzelstück mit Leder- Alcantara-Sitzen und diversen Chrom-Details soll aber nicht nur schön anzuschauen sein - eine limitierte Sonderserie wird für das Frühjahr 2010 erwartet.

Nicht wirklich für puren Luxus im Kleinwagensegment stand bisher VWs Polo. Dass sich Polo- Technik aber auch richtig nobel einkleiden lässt, wird erst nach der IAA gezeigt: Anfang 2010 wird die Premiere des neuen Audi A1 erwartet, der sicher die Messlatte noch einmal höher legen wird, wie hochwertig ein Kleinwagen sein kann - und für welch hohe Summen er sich verkaufen lässt.

osw.

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