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So robust und unverwüstlich wie der Vorgänger soll auch der neue Mehari sein. Beim Antrieb setzt Citroën diesmal aber auf E-Motoren. 

Peppig und robust

Citroën bringt den Mehari als Elektro-Buggy

Leicht und robust - in den 60er und 70er Jahren war der Citroën Mehari das perfekte Strandauto. Nun will der französische Hersteller an diese Zeiten anknüpfen. Der Antrieb der Neuauflage soll allerdings zukunftsweisend sein.

Der legendäre Citroën Mehari feiert ein Comeback als Elektroauto. Das hat der französische Autobauer in Paris bestätigt und das Freizeitmodell für Frühling 2016 angekündigt. Genau wie das Original bekommt der neue E-Mehari eine Karosserie aus Kunststoff und einen betont schlichten Aufbau.

Sitze, Rückbank und Cockpit des 3,81 Meter langen Zweitürers sind wetterfest, die Fenster werden gesteckt und den einzigen Schutz vor Wind und Wetter bilden zwei Dachplatten, die man mit wenigen Handgriffen entfernen und in der Garage lassen kann.

Wurde der erste Mehari auf Basis des 2CV konstruiert, hat sich Citroën nach eigenen Angaben für den Nachfolger mit dem Elektrofahrzeug-Spezialisten Bolloré zusammen getan. Von dort übernehmen die Franzosen für den Viersitzer einen E-Motor und die Lithium-Metall-Polymer-Akkus mit einer Kapazität von 30 kWh. Sie erlauben dem 50 kW/68 PS starken Antrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und ermöglichen eine Reichweite, die Citroen für den Stadtverkehr mit 200 und über Land mit 100 Kilometern angibt. Danach muss der E-Mehari allerdings für bis zu 13 Stunden an eine Steckdose.

Die Markteinführung in Frankreich plant Citroën bereits für das nächste Frühjahr. Ob, wann und zu welchem Preis der E-Mehari auch in Deutschland zu haben ist, ließen die Franzosen noch offen.

Sommer-Power! Citroën E-Méhari

dpa tmn

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