Noch im Herbst kommt der neue kleine Fiat mit einem sparsamen Mini-Diesel:

- Moderner Panda mit vier Türen

<P>Offiziell werden beide erst im März auf dem Genfer Auto Salon vorgestellt und rollen dann ab Herbst auf unsere Straßen.<BR><BR>Der viertürige City-Car, der Nachfolger von Seicento und Panda mit Verkaufsstart im September, wird mit einer Länge von 3,54 m und Breite von 1,58 m deutlich größer als die beiden erfolgreichen Vorgänger. Erstmals startet Fiat im A-Segment, also der kleinsten Fahrzeugklasse, mit einem Viertürer samt Heckklappe. Die Turiner Manager versprechen ein Kompaktmodell mit überraschendem Raumangebot und vielen pfiffigen Lösungen. Zur Topp-Ausstattung sollen Klimaanlage, ABS, ESP, Navigationssystem und ein Glasschiebedach gehören.<BR><BR>Für verbrauchsgünstigen Praxisbetrieb und niedrige Kosten sorgt neben den Benzinmotoren besonders der neue Diesel. Mit dem 1.3 JTD Multijet 16V besitzt nun auch Fiat nach Peugeot, Renault, VW und Toyota einen modernen kleinen Turbodiesel mit Direkteinspritzung in der 70 PS-Klasse. Das komplett neue Triebwerk stellt jedoch mit seiner Leistungsausbeute und Umweltfreundlichkeit alle Wettbewerber in den Schatten. Der Vierzylinder verfügt genau genommen nur über 1251 ccm Hubraum, wiegt nur 130 Kilo und erfüllt als einziger Mini-Diesel die Grenzwerte der Euro 4 Norm.<BR><BR>Das Kürzel 1.3 JTD Multijet 16V verrät, dass es sich um einen Common-Rail-Diesel der zweiten Generation mit vier Ventilen pro Zylinder handelt. Kernstück ist die Multijet-Einspritzung und deren elektronische Steuerung. Je nach Lastzustand und Fahrweise wird der Treibstoff nicht auf einmal sondern exakt portioniert in drei bis fünf Einspritzvorgängen in den Brennraum injiziert. So ermöglichen extrem kleine Treibstoff-Mengen eine kontrollierte und effektive Verbrennung. Sparsamkeit, wenig Schadstoffe und gute Leistung sind die Folge.<BR><BR>Der Motor, der ebenso wie das neue City-Car in Polen produziert wird, erreicht sein Drehmoment von 180 Nm schon bei 1750 U/min. Fiat hat ihn auf 250 000 km Laufleistung ausgelegt, und auch die Steuerkette (kein Zahnriemen) der zwei Nockenwellen soll solange halten. Die Wartungsintervalle betragen 30 000 km. Laut Fiat-Manager Vincenzo Ruocco wird der Motor ab 2005, wenn der komplett neue Fiat Punto und der neue Opel Corsa auf einer gemeinsamen Plattform entstehen, auch an Kooperationspartner Opel geliefert.<BR><BR>Seine aktuelle Markteinführung feiert der kleine Diesel ab Juni im Fiat Punto, der gleichzeitig ein Facelift erhält. Im November präsentiert Fiat dann einen Minivan auf Punto-Basis, auch hier kommt der 1.3 Multijet zum Einsatz. Sowohl im City-Car als auch im Minivan kombiniert Fiat den 1.3 Multijet mit einem Fünfganggetriebe und gegen Aufpreis auch mit einer automatischen Fünfgangschaltung. Je nach Fahrzeug und Größe soll der 1.3 Multijet zwischen 4,4 und 4,9 l Diesel auf 100 km schlucken. <BR></P><P> </P><P> </P><P> </P><P> </P>

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