Nostalgie-Trip ohne Reue

- Erste Ausfahrt im neuen VW Beetle Cabriolet:

<P>Beim Beetle, dem Retro-Käfer von heute, auf den vor allem die Amerikaner so abfahren, dürfte sich ähnliches anbahnen. Denn nach langem Zögern ob der komplizierten Umbauten schiebt nun VW bei der Knutschkugel eine offene Version nach. In Detroit wird sie im Januar erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und im nächsten Frühjahr darf das Beetle Cabrio auch auf deutschen Straßen eleganten Lifestyle verbreiten. Wir sind den nach oben unbegrenzt offenen Hingucker schon jetzt ausgiebig gefahren - hier in Kurzform unsere ersten Eindrücke: </P><P>Der jüngste Volkswagen, der in Mexiko gebaut wird, präsentiert sich schon auf den ersten Blick hin als ein solide verarbeiteter, hochwertig eingerichteter Viersitzer. Das mit Stoff bezogene Verdeck faltet sich offen in einer aufwendig konstruierten Z-Form zusammen und liegt dann wie einst beim Käfer Cabriolet offen hinter den Rücksitzen auf, baut aber wesentlich niedriger als sein Vorgänger, so dass das hintere Geschehen problemlos im Rückspiegel zu sehen ist. <BR><BR>Zum Öffnen entriegelt man das Verdeck spielend leicht über eine Einhandbedienung im vorderen Dachbereich, gegen 750 Euro Aufpreis kann man dann das Dach auch elektrisch in nur 13 Sekunden aufmachen oder schließen. Eine spielend leicht aufziehbare Gummi-Persenning wird mitgeliefert, muss aber nicht immer drauf sein. </P><P>Besonders angenehm beim offenen Cruisen: Dank der deutlich vor den Köpfen von Fahrer und Beifahrer platzierten Windschutzscheibe sitzt man bei heruntergelassenen Seitenscheiben voll im Fahrtwind, dreht man hingegen die Seitenscheiben elektrisch über einen Zentralschalter hoch und klappt dazu noch das optionale Windschott (270 Euro) hoch, fährt man praktisch Zugluft-frei und kann so den Grad seiner persönlichen Frischluftzufuhr selber bestimmen. <BR><BR>Geschlossen wirkt das Auto innen wie eine Limousine, Windgeräusche sind auch bei hohem Tempo kaum zu hören, lediglich die Rundumsicht leidet etwas unter der breiten C-Säule, die das elektrisch beheizbare Glasfenster umgibt. Dank aufwendiger Konstruktionsmaßnahmen präsentiert sich das VW Cabrio überaus steif, auch beim schnellen Überfahren von Straßenlöchern rappelt und wackelt da nichts. In Sachen Sicherheit schützen im Falle eines Überschlags ein verstärkter Windschutzscheibenrahmen sowie zwei blitzschnell ausfahrende Stützprofile, die hinter der Rücksitzlehne versteckt sind. Neben den Front- und Seitenairbags gibt es zudem ABS und ESP in Serie. <BR><BR>Einziger Schwachpunkt ist nach unserem ersten Eindruck beim neuen Beetle Cabrio der nicht gerade üppige und durch eine schmale Klappe überdies schwer zugängliche Kofferraum hinten, der lediglich 201 Liter fasst, aber immerhin eine Durchlademöglichkeit aufweist, durch die Skier und Ähnliches bis zu 1,9 m Länge transportiert werden können. <BR><BR>In Deutschland wird der offene Beetle in vier Motorvarianten - drei Benziner und ein TDI - mit Leistungen zwischen 75 und 115 PS angeboten, die Preise beginnen bei 19 750 Euro für den 1,4-l-Benziner mit 75 PS, Stoffsitzen und manuell bedienbarem Verdeck. Der 1,6-l-Vierzylinder mit 102 PS ist 20 825 Euro und der 2,0-l-Benziner mit 115 PS 22 025 Euro teuer. Auf Wunsch und gegen 1850 Euro Aufpreis kann man hier auch eine neue Sechsgang-Automatik mit Tiptronic-Funktion ordern. Der 100 PS starke TDI-Diesel folgt erst ein halbes Jahr später und dürfte rund 22 300 Euro kosten. <BR><BR>Weitere Sonderausstattungen: Tempomat - 180 Euro, Klimaanlage - 1125 Euro, Metallic-Lackierung - 370 Euro, Lederausstattung - 1515 Euro, Nebelleuchten - 145 Euro, Einparkhilfe hinten - 330 Euro, Gamma-Radio mit 10 Lautsprechern - 645 Euro, 6-fach CD-Wechsler - 435 Euro, Aluräder 7Jx17 mit 225/45 R 17-Reifen - 2155 Euro, Regensensor + Alarmanlage mit Innenraumüberwachung - 370 Euro.</P>

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