Notorische Falschparker - Vom Parkverbot zum Fahrverbot

- Wer auf der täglichen Suche nach einem Parkplatz öfters auch mal im Halteverbot parkt und das Risiko eines "Knöllchen" in Kauf nimmt, muss mit drastischen Konsequenzen rechnen. Neben immer höheren Geldbußen drohen Punkte in Flensburg. Entsteht gar der Eindruck, der betroffene Fahrzeugführer setze sich hartnäckig und regelmäßig über Verkehrsvorschriften hinweg, kann es zur Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) und sogar zum Führerscheinentzug kommen.

<P>Zwar ist es den Kommunen untersagt, Karteien über geringfügige Verkehrsdelikte sowie "schwarze Listen" zu führen. Um jedoch die Bezahlung von Verwarnungsgeldern überwachen zu können, müssen die Unterlagen eine gewisse Zeit lang aufbewahrt werden. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster dürfen die Kommunen diese Aufzeichnungen heranziehen, wenn sie in einem konkreten Fall prüfen wollen, ob nach einer Vielzahl von Parkverstößen noch von einer geringfügigen Verfehlung ausgegangen werden kann (VRS 57,156).</P><P>Parkverstöße kosten laut Bußgeldkatalog zwischen 5 und 35 Euro. Nimmt ein notorischer Parksünder seine Strafzettel nicht ernst, können auch höhere Bußgelder fällig werden. Bei Geldbußen ab 40 Euro gibt es zusätzlich einen Punkt in Flensburg. Mit 14 Punkten kommt der Bescheid zur Nachschulung und bei 18 Punkten wird der Führerschein für mindestens sechs Monate eingezogen. Den bekommt man dann frühestens nach bestandener MPU wieder.</P><P><BR>Der ADAC im Internet: www.adac.de</P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieses seltene Auto gab es nur 21 Mal und ist jetzt Millionen wert
7.000 Stunden hat der Besitzer in die Restauration gesteckt. Jetzt will er den Sportflitzer im August versteigern. Experten rechnen mit einem sehr hohen Preis.
Dieses seltene Auto gab es nur 21 Mal und ist jetzt Millionen wert
Der Lappen ist weg – und nun? So bekommen Sie Ihren Führerschein zurück
Das Auto ist vielen heilig, aber ohne Führerschein ist es nicht sehr nützlich. Was Sie tun müssen, um wieder hinters Steuer zu dürfen, erklärt ein TÜV-Experte.
Der Lappen ist weg – und nun? So bekommen Sie Ihren Führerschein zurück
Mann erfindet aufblasbaren Blitzer – ihm drohen sieben Jahre Haft
Der Erfinder will eigentlich Leben retten mit seinem Aufblasblitzer und ihn an Mitbürger verkaufen. Jetzt berät er sich aber erstmal mit seinem Anwalt.
Mann erfindet aufblasbaren Blitzer – ihm drohen sieben Jahre Haft
Neuer Audi A1 Sportback startet im Herbst
Audi bringt seinen Kleinwagen A1 Sportback im Herbst in der zweiten Generation an den Start. Unter der Haube setzen die Ingolstädter dabei ausschließlich auf …
Neuer Audi A1 Sportback startet im Herbst

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.