Offene Verführung

- Zwar gibt es bei der feinen Sportwagen- Schmiede Porsche nur drei Baureihen, doch deren Varianten sind zahlreich - vor allem beim Klassiker 911. Da gibt es Heck- oder Allradantrieb, Saug- oder Turbomotoren, Coupés oder Cabriolets oder sportlich-karge Versionen wie GT2, GT3 und GT3 RS. Wobei die meisten 911- Varianten überdies noch auf der alten Modellgeneration (996) beruhen.

<P>Bislang waren von der aktuellen Generation (997) nur das Carrera Coupé und die leistungsstärkere S-Version zu haben. Rechtzeitig zum Frühling schieben die Schwaben jetzt aber auch die gleich motorisierten Cabrio-Versionen nach. Das neue Cabrio-Dach öffnet sich wieder auf Knopfdruck und verschwindet innerhalb von 20 Sekunden unter einer Abdeckung. Der Clou: Das Ganze funktioniert sogar bis Tempo 50. Wer die Fenster oben lässt und das serienmäßige Windschott aufstellt, bleibt bis weit über Tempo 100 vom Fahrtwind ungestört. </P><P>Wie bei den Coupés sind auch hier Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit, aber auch die Bremsleistungen über jeden Zweifel erhaben. Gerade in der offenen Version reicht zwar die Basismotorisierung mit ihren 325 PS locker aus. Immerhin sind für den Carrera S mit 355 Pferdchen und etwas mehr Ausstattung gleich weitere 10 000 Euro fällig. Trotzdem rechnen die Zuffenhausener mit einem S-Anteil von deutlich über 70 Prozent. Dass Porsche nicht nur erstklassige Sportwagen produziert, sondern für diese auch absolute Premium- Preise verlangt, ist bekannt. </P><P>So ist es auch mit den 85 176 Euro für das Basismodell mit einem 3,6-l-Sechszylinder- Boxer oder den 95 152 Euro für das SModell mit 3,8 Liter Hubraum noch lange nicht getan. Metallic-Lack, Sitzheizung, ein aktives Fahrwerk, Xenon-Scheinwerfer oder eine Fünfstufen- Tiptronic anstelle des serienmäßigen Sechsganggetriebes treiben die Basispreise schnell um 5000 bis 10 000 Euro weiter nach oben. Stören wird das die wenigsten Kunden, zumal die neue Generation auch im Innenraum jetzt sehr hochwertig daherkommt. </P><P>Wer Porsche fährt, schaut bekanntlich nicht aufs Kleingeld. Was die immer neuen Rekordgewinne der Schwaben regelmäßig bestätigen. So gibt es zurzeit nur wenige Cabrios bei uns, die preislich mit den beiden neuen offenen Elfern mithalten können. Aber in Sachen Fahrspaß sind es noch viel weniger. </P>

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