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208 PS für den 208 GTI: Damit wird der Peugeot zur absoluten Rennsemmel.

Peugeot

Diese Löwen sind echte Supersportler

Der französische Löwe zeigt seine Krallen: Peugeot setzt im Kampf gegen gesunkene Marktanteile auf ein einheitliches Design und vor allem auf sportliche, edlere Autos.

Dem flotten Alltagsflitzer 308 GT, der seit März auf dem Markt ist, geben die Franzosen im Herbst mit dem Peugeot 308 GTi einen noch sportlicheren Bruder an die Seite.

Auch der kleine Peugeot 208 wird nachgeschärft: Im Juli wird neben dem aufgefrischten Kleinwagen auch die neue Rennsemmel, der 208 GTi mit 208 PS, präsentiert. Auch dem rassigen Sportcoupé Peugeot RCZ wurde die edlere Komfortausstattung GT Line verpasst. Wir haben schon mal gecheckt, was die neuen Löwen-Sportler so alles können und intus haben.

Der kleine Peugeot 208 GTi mit dem starken Motor

Der neue kleinste Löwen-Superflitzer wird ab Juli weiterhin ausschließlich mit dem 208 PS starken Benzinmotor angeboten. Es gibt zwei Ausstattungsvarianten, wobei der 208 GTi by Peugeot Sport ein tiefergelegtes Fahrwerk und sportlichere Eigenschaften besitzt.

Die Miniflitzer, die in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen und Tempo 230 erreichen, verfügen serienmäßig über eine Mirror-Screen-Funktion, die den Bildschirminhalt, eine Rückfahrkamera sowie die Bremshilfe Active City Brake, die im Gefahrenfall unter 30 Stundenkilometern automatisch die maximale Bremskraft bereitstellt und selbstständig bremst. Die Preise für den dreitürigen 208 GTi starten bei 23.500 Euro.

Peugeot 308 GT

Der Kompaktsportler aus der Golf GTI-Klasse ist mit nachgeschärftem Design und dem neuen Peugeot-Gesicht mit dem Löwen im verchromten Frontgrill bereits seit März auf dem Markt – als Limousine und als SW-Kombi. Allen GT-Modellen wurde ein sportliches Interieur mit hochwertigen Materialien verpasst.

Auch den 308 gibt es in scharf: Allerdings hat er nicht 308 PS, sondern "nur" 203 Pferdestärken.

Dazu wurde das Fahrwerk komplett überarbeitet und tiefer gelegt. Die straffe Straßenlage, die guten Sportsitze mit den roten Ziernähten und das kleine Sportlenkrad lassen schnell Rennsportfeeling aufkommen. Etwas schade nur: Beim beherzten Tritt aufs Gaspedal im Sportmodus ertönt der Motorsound nur aus dem Generator. Den 1,6l-Benziner gibt’s mit 205 PS und 235 Stundenkilometern Spitze ab 29 950 Euro als Limousine beziehungsweise 31100 Euro als SW-Kombi mit Sechsgang-Schaltgetriebe.

Gekoppelt an eine neue Sechsgangautomatik ist der 180 PS starke 2,0 Liter-Diesel (Spitze: 220 Stundenkilometer) als Limousine ab 32.000 Euro und als Kombi ab 33.150 Euro zu haben. Preislich liegen die Löwen-Sportler damit zwar einiges über den Einstandspreisen der sportlichen Golf-Kontrahenten, dafür haben sie zahlreiche Ex­tras wie Navi, multifunktionaler Touchscreen sowie Einparkhilfe vorne und hinten serienmäßig an Bord.

Nicht zu vergessen das enorme Ladevolumen von 610 Litern bei voller Bestuhlung. Im Herbst wetzt der nächste Peugeot-Löwe die Krallen für den Kampf gegen den Marktführer: Mit einem 270 PS starken 308 GTi will Peugeot gegen den 300 PS starken VW Golf R antreten.

Uwe Fajga

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