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CO2-Ausstoß, Motorisierung und Spritverbrauch der Dienstwagen der Regierungschefs.

CO2 und Sprit

Politiker-Dienstwagen: Das sind die Klimakiller  

Dicke Schlitten gehören scheinbar immer noch zum Image von Regierungschefs. Welche Politiker im größten Klimakiller unterwegs ist, zeigt der aktuelle Dienstwagen-Check der Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Die Bereitschaft deutscher Spitzenpolitiker eine schadstoffärmere Limousine zu nutzen wächst, so das Ergebnis des Dienstwagen-Check der DUH. Erstmals hielt der Untersuchung zufolge mit Baden-Württembergs Landesvater Winfried Kretschmann (Grüne) ein Ministerpräsident den EU-Grenzwert für den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen ein, wie der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dennoch erhielten fünf Ministerpräsidenten eine "Rote Karte" für ihre "nicht mehr zeitgemäßen übermotorisierten Limousinen".

Dienstwagen mit mehr als 175 g CO2/km

  • Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) - Hessen
  • Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) - Sachsen
  • Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) - Nordrhein-Westfalen
  • Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) - Berlin  
  • Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) - Bayern

Die Regierungschef erhielten alle die "Rote Karte", weil ihre Fahrzeuge EU-Zielwert für CO2-Emissionen überschreiten. Karten in Grün und Gelb vergibt die Umwelthilfe in ihrer traditionellen Dienstwagen-Untersuchung für Fahrzeuge, die den EU-Zielwert unterschreiten oder aber einhalten.

DHU Bewertung
Grüne Karte ≤ 130 g CO2/km
Gelbe Karte 131 bis 174 g CO2/km
Rote Karte  ≥ 175 g CO2/km

Für den achten Dienstwagen-Check gaben insgesamt 228 Spitzenpolitiker Auskunft über CO2-Ausstoß, Spritverbrauch und Motorleistung ihrer Autos.

Erstmals stellte die Umwelthilfe dabei einen "klaren Trend hin zu sparsameren Fahrzeugen mit weniger Klimagasemissionen fest", wie Resch betonte. Bei den zehn untersuchten Bundesministern fanden die Tester keine negativen Ausreißer mehr - jedoch auch keine Vorbilder: Alle Bundesminister erhielten die "Gelbe Karte". Bunter wurde es auf der Ebene der Staatssekretäre: Jeweils fünf von ihnen erhielten eine "Grüne" beziehungsweise eine "Rote Karte".

Grüne klimafreundlich unterwegs

Beim Ranking der Klimagasemissionen nach Parteien auf Landesebene lagen die Spitzenpolitiker der Grünen vorn - sie erreichten exakt den EU-Grenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer. Es folgten die Linken, die SPD sowie die CDU gleichauf mit der FDP. Das Schlusslicht bilden wie in den Vorjahren die Spitzenpolitiker der CSU mit 178 Gramm CO2 pro Kilometer.

Klimakiller? Was es aus dem Auspuff bläst

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AFP

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