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Zwei Höcker und doch kein Kamel: Der Porsche Boxster Spyder kommt mit einem Stoffverdeck, das teilweise von Hand bedient werden muss.

Porsche bringt Boxster als puristischen Spyder

Sturmwarnung für den Boxster: Auf der Autoshow in New York zeigt Porsche als besonders puristische Variante des offenen Zweisitzers den Spyder. Er soll im Juli in den Handel kommen.

New York (dpa/tmn) - Es ist ein Highlight bei Porsche in New York: Der Autobauer präsentiert bei der Automesse (Publikumstage: 3. bis 12. April) den Boxster Spyder. Er soll mindestens 79 945 Euro kosten - rund 10 000 Euro mehr als der Boxster GTS.

Dafür legt Porsche den Wagen um zwei Zentimeter tiefer, montiert Bug- und Heckteil des neuen Cayman GT4 und stimmt den Boxster direkter ab. Vor allem aber gibt es ein neues Stoffverdeck, das teilweise von Hand bedient werden muss und seitlich in zwei markanten Finnen ausläuft. Das lässt den Blick frei auf die zwei charakteristischen Höcker auf dem Heckdeckel, die an Sportwagen aus den 1960er-Jahren erinnern und den neuen Boxster Spyder unverwechselbar machen sollen.

Darüber hinaus wird der ausschließlich mit einem Schaltgetriebe kombinierte 3,8 Liter große Sechszylinder überarbeitet. Seine Leistung steigt auf 276 kW/375 PS, was den Spyder zum stärksten Boxster in der Modellgeschichte macht. So beschleunigt er in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht maximal 290 km/h. Den Verbrauch gibt Porsche mit 9,9 Litern an (CO2-Ausstoß: mit 233 g/km).

dpa/tmn

 

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