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Im Kreis Kaufbeuren passierten 2014 bislang die wenigsten Unfälle mit Personenschaden.

Vergleich 2013 zu 2014

Positiver Trend: Weniger Unfall-Tote in Bayern

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München - Jeder Unfall ist einer zu viel und hinter jeder Zahl in der Statistik stehen menschliche Schicksale. Trotzdem ist es eine gute Nachricht, dass es auf Bayerns Straßen in den ersten zehn Monaten dieses Jahres weniger häufig gekracht hat als im gleichen Zeitraum im Jahr 2013.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erfasste die Polizei zwischen Januar und Oktober heuer 303.776 Unfälle im Straßenverkehr. Im Vorjahr waren es 310.182 gewesen, also 6406 mehr. In Prozenten ausgedrückt, bedeutet dies eine Veränderung von 2,1 Prozent.

Den größten Rückgang gab es bei den tödlichen Unfällen: 528 Menschen ließen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2014 ihr Leben auf den Straßen im Freistaat, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 574. Dies entspricht einem Rückgang von acht Prozent. Diese Entwicklung gilt jedoch nicht für alle Regierungsbezirke in Bayern gleichermaßen: In Oberbayern beträgt die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen im Zeitraum Januar bis Oktober in diesem Jahr 181 Personen, 2013 waren es noch 174. Negativ war die Entwicklung auch in Schwaben: 64 Mal war 2013 ein Todesopfer zu beklagen, während es heuer bereits 68 sind.

Dagegen meldet Oberfranken eine extrem positive Entwicklung: Mussten 2013 noch 58 Tote vermeldet werden, waren es von Januar bis Oktober 28. Rückgänge gab es in allen weiteren Regierungsbezirken (siehe nebenstehende Tabelle).

Nahezu unverändert blieb die Zahl der Verletzten. Die Polizei meldete 9910 Schwer- und 48 624 Leichtverletzte für Januar bis Oktober 2013. Für den gleichen Zeitraum 2014 sind es 10 010 Schwer- (plus 1,0 Prozent) und 48 484 Leichtverletzte (minus 0,3 Prozent).

Die absolut geringste Zahl von Unfällen mit Personenschaden verzeichneten im Statistikzeitraum 2013 der Kreis Schwabach bei Nürnberg (145 Unfälle), heuer ist es der Kreis Kaufbeuren mit 144 Unfällen. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist mit großem Abstand die Landeshauptstadt München mit 4886 gemeldeten Unfällen mit Personenschaden 2014; im Jahr 2013 waren es 4803.

Unfallbilanz für die Jahre 2013/2014

Regierungsbezirk

Stadt/Landkreis

Unfälle mit

Personenschaden

Getötete
2013 2014 2013 2014
Oberbayern 16292 16330 174 181
Stadt Ingolstadt 616 649 6 3
Stadt München 4803 4886 17 17
Stadt Rosenheim 327 372 0 0
Altötting 447 479 5 7
Berchtesgadener Land 442 433 8 5
Bad Tölz-Wolfrathausen 507 459 6 10
Dachau 573 557 5 11
Ebersberg 376 364 3 5
Eichstätt 436 450 6 9
Erding 478 471 6 8
Freising 632 673 9 11
Fürstenfeldbruck 580 602 9 5
Garmisch-Partenkirchen 341 353 3 5
Landsberg 445 420 10 5
Miesbach 445 386 6 4
Mühldorf 364 382 7 6
München 1042 996 14 10
Neuburg-Schrobenhausen 313 313 6 6
Pfaffenhofen a.d. Ilm 454 435 6 8
Rosenheim 931 973 13 15
Starnberg 458 468 4 4
Traunstein 773 717 9 17
Weilheim-Schongau 509 544 16 10
Oberpfalz 3772 3644 65 53
Schwaben 6488 6595 64 68
Mittelfranken 5928 5965 63 61
Oberfranken 3455 3531 58 28
Unterfranken 4063 4043 63 56
Niederbayern 4315 4271 87 81
Bayern 44313 44379 574 528

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

mc/vp

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