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Auf den ersten Blick ein gewöhnlicher VW Golf Variant: Den Elektroantrieb mit Brennstoffzelle sieht man dem HyMotion-Prototyp von außen nicht an. Foto: Volkswagen

Prototyp in LA: VW pflanzt Golf die Brennstoffzelle ein

Los Angeles (dpa/tmn) - Anhand eines Prototyps demonstriert Volkswagen auf der LA Auto Show, dass ein Elektroantrieb mit Brennstoffzelle auch in den kompakten Golf Variant passt.

Seit den 1990er Jahren forscht der Wolfsburger Hersteller an der Brennstoffzelle und testet die aktuelle Systemgeneration in einer US-Passat-Flotte im Straßenverkehr. Als weiterer deutscher Autobauer zeigt Audi auf der Messe in Los Angeles (Publikumstage: 21. bis 30. November) die Brennstoffzelle in einem Forschungsfahrzeug auf Basis des Oberklassemodells A7 Sportback.

Der kleinere Technologieträger Golf Variant HyMotion fährt mit Wasserstoff aus Kohlefasertanks im Unterboden, das Gas wird in einer Brennstoffzelle in Strom für den 100 kW/136 PS starken Elektromotor umgewandelt. Mit Wasserdampf als einzigem Abgas kommt das Forschungsfahrzeug laut VW auf eine elektrische Reichweite von 500 Kilometern. Während man ein konventionelles Elektrofahrzeug danach stundenlang laden muss, lassen sich die Gastanks binnen drei Minuten wieder auffüllen.

Zu den Serienaussichten für die Brennstoffzelle im Passat, Golf oder anderen Modellen der Marke machte VW noch keine Angaben. Das erste Serienauto mit der neuen Antriebstechnik wird der Toyota Mirai: Für knapp 80 000 Euro will der japanische Hersteller den Wagen ab September 2015 in Deutschland anbieten.

Webseite zur LA Auto Show (engl.)

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